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30.05.2019 – Kreisstadtlauf_Hofheim-Höchst

Es war wieder soweit - 

nach dem Lauf ist ja bekanntlich vor dem Lauf. Mit unseren doch geschundenen Knochen haben wir LückenLäufer uns mit einer beachtlichen Zahl beim Kreisstadtlauf Höchst angemeldet. Schon morgens um 08:15 Uhr ging es los, eine logistische Meisterleistung, denn gestartet wird in Hofheim und der Zieleinlauf erfolgt im Höchster Schloss. Also haben wir die Fahrräder auf das Auto von Michel gebockt und sind nach Höchst gefahren um diese in Zielnähe Diebstahlsicher festzumachen.

Um 9:00 Uhr haben wir uns dann mit anderen Lückis zum Gruppenfoto in Hofheim getroffen. Wer was auf sich hält, der läuft sich auch ein ;-). Ganz klar, ich mach das nicht. Bin ich doch immer ganz dankbar, wenn ich so eine lange Strecke überhaupt schaffe. Startschuss war um 10 Uhr.

Zum Meckern hatte ich dieses Mal leider keine Luft übrig, da der erste Anstieg in Hofheim kurz nach dem Start war. Außerdem haben mich gefühlt irgendwie alle an mir vorbeigezogen. Dabei war ich gar nicht so langsam. Die Strecke ist wunderschön: Von Hofheim an den Obstständen vorbei, durch Zeilsheim durch und dann eine kurze Stecke durch den Industriepark. Ein Muss für jeden Läufer, kurzer Fotostopp beim Wahrzeichen von Höchst (Turm und Brücke, Behrensbau) und durch die Partymeile am Mainufer und die letzten 50m ins Schloss hoch. Zwischendrin, ungefähr bei Kilometer 8, hab ich tatsächlich einen Arbeitskollegen und mehrere Walker überholt (tschackaa). 

Die Party danach am Mainufer war mir ein Fest. Unsere stetig wachsende Gemeinde der LückenLäufer wird mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Danke auch an die die nicht mitgelaufen sind, aber eine super Stimmung verbreitet haben. 

Ich bin übrigens beim Laufen angesprochen worden, dass wir so tolle T-Shirts hätten, da hatte ich sogar etwas Luft um von uns zu erzählen. Vielleicht haben wir also demnächst wieder Zuwachs ;-) 

Nach einem Hefeweizen oder Kaffee sind wir dann mit den Rädern gemütlich heimgefahren. Das war wieder ein tolles Ereignis. Ich hab am Kreisstadtlauf das erste Mal teilgenommen. Mit Euch mach ich gerne wieder so Events. Danke, dass ich daran teilhaben darf. 

Bettina

 

25.05.2019 – 24h-Lauf Hochheim

Wir laufen für mehr Beweglichkeit und Unabhängigkeit“

So hieß das Motto beim diesjährigen 24h-Lauf in Hochheim. Wir waren bei diesem tollen Event erstmals am Start und somit absolute Ahnungslos was uns erwartet. Als wir uns vor einem Jahr angemeldet haben und ich das Team gefragt habe, ob Interesse an der Teilnahme besteht, waren alle begeistert. Sprüche wie „Auf jeden Fall“ oder  „Wir können auch zwei Teams stellen“ machten die Runde. Als es nun aber zum besagten Termin kam, waren wir froh 10 Teilnehmer zusammen bekommen zu haben… fing ja schon mal gut an…

Am Montag vor dem Lauf, hatten wir einen Teamabend, an dem wir die Organisation und Ablauf der Veranstaltung besprochen haben. Die Orga hatten wir relativ schnell durch, wer bringt was mit, wer kommt zum Aufbau etc. - der Teil über den Ablauf der 10 Läuferinnen und Läufer war schon etwas spannender… verschiedenste Vorschläge kamen auf den Tisch, von „jeder läuft eine Stunde“ –„ ich möchte gerne länger laufen wenn ich noch kann“, oder „ich brauche nachts nur eine kurze Pause“... dann kam noch hinzu, dass Samstag auch Arbeitszeit bedeutet und Elena erst ab 16 Uhr konnte, Bettina musste noch die Kids „wegorganisieren“ und konnte somit auch erst später, Doreen hatte am Sonntagmorgen Kirchenpflicht, weil ihr Sohn zur Konfirmation geht. Dazu kommt noch, dass wir zwei Bayern-Fans im Team haben, die das DFB-Pokalfinale schauen wollten und somit zu dieser Zeit läuferisch nicht zur Verfügung standen… am Ende hieß es „Wünsch Dir was“ … aber auch daraus haben wir unser Lehren gezogen …

Es hieß, man dürfe freitags ab 12 Uhr aufbauen – nicht früher! Also haben wir uns um 11 Uhr getroffen, alles Notwendige eingeladen und waren um 11:45 Uhr vor Ort in Hochheim. Zum Glück hat Andi die Zeit ignoriert und war schon um 11 Uhr auf dem Sportplatz, denn zu unserer Überraschung standen die meisten Zelte schon und Andi verteidigte unsere Platzlücke energisch… wieder ein Anfängerfehler! Aber auch hier haben wir daraus gelernt!

Nun ging es am Samstag endlich los… wir trafen uns gegen 10:15 Uhr, da es hieß um 10:45 Uhr laufen alle Teams gemeinsam ein… dem war auch so… alle Teams wurden namentlich aufgerufen und sind vom Publikum den anderen Teams frenetisch empfangen worden – Gänsehautmoment!

Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss und Jürgen stand mit unserer neuen LückenLäufer Fahne in der ersten Reihe und sprintete bis zur ersten Kurve mächtig los, denn dort standen die meisten Fotografen – danach ging es sportlich weiter… die ersten Stunden vergingen wie im Flug. Es war unglaublich viel los auf der Strecke und an den Zelten – es lief Musik und alle Läufer wurden gefeiert.

Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Alles war bestens organisiert. Verhungern musste definitiv niemand, es gab von Brot, Brötchen, Suppe, Kuchen, Müsli und verschiedenen Getränken alles was das Läuferherz begehrt. Und die kompletten 24h waren die Helfer und Helferinnen super freundlich und top motiviert – herzlichen Dank dafür.

Es ging auf die Nacht zu und jede(r) durfte mittlerweile mal auf die Strecke – schnell haben wir festgestellt, dass niemand so unorthodox gewechselt hat wie wir … Super fand ich übrigens den Support unserer Nichtteilnehmer… alle kamen irgendwann mal zu Besuch zum Anfeuern – bis spät in den Abend war die Unterstützung da – einfach ein Mega Team halt! Nachts war die Musik aus, aber wirklich leise war es nicht. Im mitgebrachten Zelten oder auf der Liege zu schlafen war eigentlich die Hölle – an schlaf war nicht wirklich zu denken. Es war ungemütlich, kühl und feucht. Am nächsten Morgen als wir Zähneputzen und duschen waren, haben wir gesehen, dass es in der anliegenden Halle warm, gemütlich und absolut ruhig war – hier hätten wir bestimmt einige Stunden schlafen können, auch hieraus haben wir definitiv gelernt!

Auch für die Läuferinnen und Läufer, die nachts gelaufen sind, zolle ich absoluten Respekt, das war schon etwas anderes als tagsüber… als es am frühen Morgen alle Teilnehmer(-innen) sich wieder am Sportplatz eingefunden haben (einige haben auch daheim geschlafen), kamen die einzelnen Wehwehchen… jeder hatte irgendwelche körperlichen Beschwerden… oh Gott dachte ich, wie sollen wir so noch 2 Stunden laufen… unser Wechselkonzept war nun völlig über Bord geworfen… jetzt lief jeder jeweils eine Runde solange er oder sie noch konnte… und siehe da auf einmal war das Adrenalin stärker als der Schmerz! Wir haben in diesen beiden Stunden unsere meisten Runden gelaufen … unglaublich dieses Team! Das abschließende Highlight war sicherlich nochmal der gemeinsame Einlauf nach der Schlussrunde, als allen 53 Teams tosender Applaus entgegengebracht wurde.

Am Ende waren wir müde, kaputt, erleichtert, angeschlagen, ausgelaugt, zufrieden, motiviert, glücklich und absolut Stolz bei diesem Event unseren kleinen Beitrag beigetragen zu haben… am Ende standen für die LückenLäufer 670 Runden (400m Bahn) und 762€ Spenden auf der Liste – insgesamt kamen über 125T€ zusammen – Respekt!

Es war ein super schönes und gut organisiertes Event, mit ganz vielen und tollen Helfern und Helferinnen … auch wenn wir alle an unsere persönlichen Grenzen gekommen sind, freuen wir uns in drei Jahren wieder kommen zu dürfen – jetzt haben wir ja einiges dazu gelernt!

Marc

 

05.05.2019 - Halbmarathon Mainz

Meenz bleibt Meenz -

Immer wieder schön hier zu laufen. So viele Musikgruppen und live Bands wie in keiner anderen Stadt. 

Es ging bei angenehm kühlen Temperaturen und Sonnenschein um 9:30 Uhr los auf die Halbmarathon stecke.  Ich hatte mir keine Zeitvorgaben gesetzt und wollte schauen, was so geht, ich hatte vorab wenig trainiert.

Nach Kilometer 3 hatte ich das Gefühl, es läuft sehr gut und ich zog das Tempo etwas an. Ab circa der Hälfte der Strecke merkte ich langsam aber sicher meine Beine. Ich war es gewohnt nach hinten raus immer noch etwas das Tempo anziehen zu können, was ab Kilometer 15 fast nicht mehr möglich war und ich schauen musste das ich mein Tempo noch halten konnte. Doch dann war ich doch etwas von der Zeit überrascht, mit 1:35 h und meiner zweitbesten Zeit in Mainz bin ich sehr zufrieden.

Ich kann den Lauf immer wieder nur empfehlen, da er von Zuschauern unglaublich gut besucht ist und richtig viel Spaß macht. 

Raffi

 

01.05.2019 - Radrennen Eschborn-Frankfurt

Das Erste Mal Marmolshainer Berg - 

sollte es sein. 100 km quasi nur Bergauf…. Na ja gut im letzten Jahr hatte ich schon die etwas kleinere Runde mit rund 85 km, dann musste dieses Jahr wohl die große Runde ran. Das Wetter war perfekt zum 1.Mai Radklassiker  Eschborn Frankfurt.

Ich startete mit einer Freundin zusammen (sie war das erste Mal dabei), in Sulzbach und radelten entspannt über das Feld nach Eschborn, angekommen war das Chaos ausgebrochen. Knappe 8 – 9 Tausend Teilnehmer waren für die Velotour gemeldet. Die Kleiderbeutel Abgabe verlief im Vergleich zum letzten Jahr sehr gut und unkompliziert. Der Start verläuft fliegend in Blöcken je nach Geschwindigkeit eingeteilt. Es geht ab nach Frankfurt, dieses Jahr eine neue Streckenführung über den Main, auch für die Profis später im Verlauf des Tages. Es lief gemütlich an, der Wind war sehr kalt und im Schatten der Frankfurt Tower sehr unangenehm. Aus Frankfurt raus Richtung Oberursel, stellten wir fest, dass es plötzlich sehr laut hinter uns wurde. Immer mehr fuhren entspannt in unserem Windschatten mit und wir führten plötzlich eine Gruppe von rund dreißig Radlern an. Wenig später wurden wir dann auch von der Gruppe geschluckt und wurden im Windschatten mitgezogen, entspannte 45 – 50 km/h ohne Anstrengung waren hier kein Problem. 

Der Feldberganstieg forderte so einige Radler ihre Kräfte, ich hatte relativ wenig Probleme und fuhr ein recht gutes Tempo an den anderen vorbei… bis ein älterer Mann (ca. 65 Jahre) entspannt mit einem uraltem Rennrad an mir vorbeizog. Ich versuchte mich ein paar Sekunden ranzuhängen und musste schnell aufgeben. Aber ich fand einen nächsten Fahrer mit dem ich mich nach der Applauskurve in Wechselarbeit im Windschatten hochjagen konnte. Wir waren zwischenzeitlich bei 20 km/h den Feldberg hinauf. Nachdem es wieder Bergab ging, kam ein weiterer Teil der Streckenänderung und es kam ein schier nicht enden wollender sanfter anstieg. Hier sagte der Oberschenkel so langsam das erste Mal „Hallo, was machst du da heut für’n misst?“. Am Rupersthainer Berg  bekam ich dann sehr isoliert in einzelnen Muskelpartien Krämpfe, die sich sehr anders als beim Laufen äußern, man kann nämlich einfach weiterfahren und es geht irgendwann weg. 

Nun ging es den Berg hinab Richtung Kelkheim – Sulzbach und dann Schwalbach. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Ich war bereits alleine unterwegs und bog nach links ab für die große runde mit Marmolshainer berg. Die Kreuzung verlassen, wurde es Schlagartig ruhig. Keiner Überholte mehr, man hörte förmlich die Konzentration und den Respekt vor den letzten knapp zehn Kilometern. Das Steilste Stück war echt ein ganz schöner Brocken, aus dem Sattel raus, kleinster Gang und hoffen das man keinen Muskelkrampf bekommt. Was macht man da eigentlich? Ausklicken aus den Pedalen wird da wohl schwierig…

Oben angekommen schlängelte man sich in Serpentinen den Berg hinauf und hofft nur das es bald ein Ende hat. Am Kreisel rechts und am Zoo vorbei, der überraschend gut besucht war. Ich fragte mich wie die ganzen Besucher mit ihren Autos wieder wegkommen, da die Straße ja gesperrt war.

Ab hier ging es nur noch Bergab durch Kronberg hindurch und ab nach Eschborn ins Ziel nach 1600 Höhenmetern und einer Zeit von 3:52 h.

Für jeden, der sich nicht sicher ist ob er das packt, die 85 km Strecke ist durchaus für fast jeden machbar und nur zu empfehlen 

Raffi

 

14.04.2019 – Feldberglauf Kronberg

Höhentraining -

So da hab ich vor kurzem mich entschlossen beim Rennsteiglauf doch nicht teilzunehmen und jetzt steh ich hier … eigentlich benötigte ich ja jetzt kein Höhentraining mehr ….

Es ist circa 7:30 Uhr morgens und ich stehe auf meinem Balkon mit Blick auf den Feldberg und ich sehe Schnee, es hatte also geschneit über Nacht. Draußen ist es arschkalt und ich packe meinen Rucksack neu.

In Oberursel sollte es losgehen, wir (Michael, Raphael, Pascal) laufen uns gemütlich ein -  Bergauf…..

Ich hatte da so eine Ahnung, als Michael sagte, wir laufen links aber die Wettkampfstrecke geht nach rechts.  Der Blick blieb einen Moment stehen und ich Kniff die Augen zusammen. Ach ja da ganz hinten im Wald verschwand die Laufstrecke, die sich wie eine schier endlose gerade den Berg hinauf schlängelte. Michael sagte, da kommt sicher eine Kurve -  haben wir gelacht 

Die Kurve gab es nicht! Und wir sind mittlerweile mitten im Wettkampf,  bei km 4 begann sich der Waldboden weiß zu färben, aber der kalte Wind lies im Wald nach. Wir bemerkten, dass sich viel weniger Läufer unterhielten, man lief nur still den Berg hinauf und lauschte dem allgemeinen Schnaufen der Herde. Hatte auch was, somit konnte man die  ruhe und die Natur etwas genießen. Michael und Pascal lagen mittlerweile kurz hinter mir, bei mir lief es ganz gut, die Beine waren fit und wollten etwas mehr Tempo. Zwischen km 5-8 lief es sehr gut, hier gab es sogar ein kleines Stück bergab. Kurz vor Ende des Laufs, kam uns schon der erste Top Läufer wieder entgegen und dann kam der Hammer. Für den letzten Kilometer überkreuzt man die Straße zum Feldberg und kommt dann an ein Stück was mehr dem Bergsteigen ähnelt, einige Läufer begannen zu gehen, doch hier wusste ich jetzt musst du da durch sonst kommst du gar nicht mehr oben an. Der letzte Kilometer war sehr hart und ich schaffte es knapp unter einer Stunde zu bleiben. Michael und Pascal kamen kurz nach mir ins Ziel und wir freuten uns auf den warmen Tee und den gut organisierten Kleidertransport zum Gipfel. Insgesamt ist der Feldberglauf ein sehr zu empfehlender Lauf, es geht zwar Bergauf (ca 600 Höhenmeter), aber der Lauf ist sehr gut organisiert, mit Rücktransport und es geht Landschaftlich mitten durch die Natur des Feldbergs.

Raffi

 

14.04.2019 - Regionalparklauf Flörsheim

Am Sonntag war es soweit –

mein erster Start als LückenLäuferin. 

Da Sven allergiebedingt den Feldberglauf absagen musste habe ich mich kurzerhand entschlossen den Regionalparklauf in Flörsheim mitzulaufen – also nix wie angemeldet und auch die Kinder für den Bambinilauf motiviert. Das Wetter war besser als angesagt aber schweinekalt – es half also nur schnell laufen :-) 

Der Start vom 800m- Bambinilauf war um 09:40h. Tom war ganz schön aufgeregt und froh als es endlich losging. Wir haben es nicht fassen können als er als Erster angerannt kam und nach spitzenmäßigen 3:29 im Ziel war.

Der Startschuss für den Hauptlauf war dann um 10h – nachdem ich mitbekommen habe das es doch ein paar Berge geben wird habe ich mich erstmal etwas zurückgehalten – konnte aber auch die steileren Stücke ohne Gehpausen und recht gleichmäßig meistern. Nach Kilometer 7 war klar – jetzt bleibt es flach – so konnte ich dann nochmal Gas geben und war tatsächlich nach 58 Minuten im Ziel. 

Kurz später gab es noch eine tolle Tombola und die Siegerehrung. Für alle Kinder gab es eine Urkunde und tolle Sachpreise – von seinem Hauptpreis berichtet euch Tom persönlich. 

Ich habe den zweiten Platz in meiner AK belegt und bei der Tombola ordentlich abgestaubt – für uns also ein rundum erfolgreicher Lauf.

Meli S.
 

Tom hat euch auch noch einen kleinen Laufbericht geschrieben: 

Am Sonntag war ich auf dem Lauf und ich bin 1. geworden und habe ein Skateboard gewonnen mit Leuchträdern - der Leo konnte  leider nicht mit laufen weil er krank war und Mama und Oma sind auch mit gelaufen sind.   

euer Tom

 

 

 

20.01.2019 - Staffelmarathon Mörfelden

Erster Lauf des Jahres …

Eigentlich ein fast perfektes Wetter zum Laufen. Trocken, sonnig, wenn es nur nicht so kalt wäre. Angemeldet zum Staffelmarathon am 20/01/19 in Mörfelden waren 20 LückenLäufer und LückenLäuferinnen, also 5 Staffeln mit je 4 Läufern konnten wir stellen. Während der Weihnachtsfeier im Dezember wurde die Zusammensetzung der Staffeln verlost.

Jeder Teilnehmer hatte lockere 10,55 km zu Laufen. Sonntags morgens um 9:00 Uhr sollten die ersten Läufer starten. Viel zu früh für mich, das heißt nämlich 8.00 Uhr Treffpunkt in Okriftel und das kriege ich mit drei Kindern und nur mit sehr guter Laune hin. Also bekam ich tatsächlich einen Familienbonus, danke Marc, allerdings war ich auch in meiner Staffel der 4te Starter.

Als ich mit den Kindern um 10 Uhr in Mörfelden eingetroffen bin, waren die ersten schon durch. Glück für mich, dadurch konnte ich Elenas Parkplatz ergattern. Die Kids haben sich wie zu Hause gefühlt und sich den anderen LückenLäufer Kids angeschlossen. Aber auch für uns Großen war es ein kuschliges und gemütliches Beisammensein. Eng an eng haben wir in der Waldgaststätte ausgeharrt um den Moment abzuwarten, wenn der Vorläufer mit dem Staffelstab um die Ecke kommt.

Leider ist dann doch der ein oder andere LückenLäufer krankheitsbedingt ausgefallen, sodass Pascal und Janek doppelt laufen mussten (Ein Halbmarathon am frühen Morgen. Hut ab!).

Leider ging`s wieder viel zu schnell bis ich dran war. Übernommen von Nina und los. Ab durch den frostigen Wald. Eine richtig schöne ruhige Strecke und nur Waldboden. Als mich dann bei Kilometer fünf Pascal überholte, war mir klar, jetzt bin ich doch die Letzte. Alle anderen LückenLäufer Staffeln hatten die Übergabe schon vor mir. Egal, weiter, wird schon, vielleicht sogar mit einer persönlichen Bestleistung. Beim Ziel hab ich dann tatsächlich noch einmal die Beine in die Hand genommen für ein schönes Schlussfoto von Lars. Topp, im Kasten und dann endlich im Ziel, dass 10,55 km aber auch so lang sein können.

Alle fünf LückenLäufer Staffeln haben ihren Marathon in unter vier Stunden geschafft! Das war so super! Aber für das Schlussfoto alle 20 Lückies auf ein Bild zu kriegen, das ist eine Meisterleistung. Einer fehlt ja immer. Meiner Meinung nach war das ein gelungener Auftakt für das erste Event im Jahr. Es hat viel Spaß gemacht, leider war es doch wieder viel zu kurz. Ich freu mich auf die kommende Saison mit Euch.

Bettina K.