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30.06.2019 – Duathlon Wiesbaden

Im Zeichen der… ? –

Wir starteten an einem herrlichen Sonnentag mit 4 Lückenläufern ( Marc, Michael, Lars und ich ) in Kloppenheim in beiden Wettkampflängen. Marc, Lars und ich nahmen uns den kürzeren (2,5-19-2,5) Kurs vor, während Michael es auf der längeren Distanz ( 5-25-5 ) wissen wollte.

Die Anfahrt verlief ohne große Verzögerungen, Parkplätze waren reichlich vorhanden und die Organisation vor Ort war gut. Wir holten unsere Startunterlagen ab und checkten die Räder ins Parc ferme ein. Kleinere Feinheiten für den Wechsel wurden akribisch vorbereitet, was unter anderem etwas für geschmunzel über Lars sorgte. Er hatte, um ein schnellen Wechsel der Schuhe zu gewährleisten, einen kaum zu übersehenden Schuhlöffel dabei. ( Ich hoffe es gibt Fotos :-D )

Die Wettkampfbesprechung rückte Näher und es stellte sich heraus, das aus dem Duathlon „Im Zeichen der Erdbeere“ ein Duathlon „Im Zeichen der Kirsche“ wurde. Erdbeeren waren nämlich leider aus. Dies hatte vor allem mit der Hitze der letzten Zeit zu tun.

Naja was soll´s, esse eh lieber Kirschen ;-)

Was aber nicht heißt, dass es auch an diesem Tag mehr wie heiß wurde. Ich war von Minute zu Minute glücklicher die kürzere Strecke gewählt zu haben. Ein kurzes Einlaufen mit Marc und los ging es mit Lars an den Start. Michael sollte 30 Minuten nach uns starten.

Der Startschuss fiel und alle kamen gut los. Der erste Teil der Laufstrecke ging tendenziell bergauf und Marc gab richtig Gas. Er zog an mir vorbei und ein dranbleiben war nur kurz möglich. Nach gut der Hälfte der Strecke kam der Wendepunkt und es ging wieder Richtung Stadion/Wechsel. Der Asphalt brannte jetzt schon und die Luft stand, und das um 9.45 Uhr… Wahnsinn… In der Wechselzone angekommen, konnte ich noch kurz mit Marc sprechen, der jedoch schon halb auf dem Weg raus war mit seinem Rad. Mir fehlte etwas die Luft für große Reden. Auf der Radstrecke jedoch erholte ich mich schnell und der erste Anstieg fühlte sich gut an. Ich erhöhte das Tempo und konnte Marc sehen… Ich schloss auf und klopfte ihm auf die Schulter, auf geht’s… Danach gab ich Gas in den doch sehr steilen Abfahrten und versuchte konstant die Berge durchzufahren.

Ich fuhr sehr einsam ohne einen Mitstreiter bis für mich eine Wegausschilderung unklar war. Bin ich jetzt richtig abgebogen??? An der nächsten Kreuzung aber bestätigte sich, Gott sei Dank, mein Weg. In der Wechselzone angekommen ging es wieder in die Laufschuhe auf die Laufstrecke. Es war heiß, sehr heiß. Der erste Kilometer fühlte sich, ich sage mal „naja“ an. Am Wendepunkt angekommen, dachte ich, mal sehen wie nah und schnell Marc hinter mir ist. Aber leider war er noch nicht zu sehen (hätte ihn in dem Stadium gut gebrauchen können), also eigentlicher niemand außer ein Läufer knapp hinter mir, der mich noch motivierte und anfeuerte. Ich sagte: „komm, lass uns zusammen laufen“ und wir erzählten kurz.

Meine Beine fühlten sich langsam besser an und das Tempo erhöhte sich. Meine Laufbegleitung schwächelte und wollte auf den letzten 150 Metern gehen doch diesmal motivierte ich ihn und zog ihn Richtung Zielkanal.  Dort angekommen klopfte ich ihm auf die Schultern und ließ ihn vor mir ins Ziel laufen. Der war total Happy und ich gewinne ja eh mit meinen Zeiten keinen Blumentopf… dachte ich - bis zu diesem Tag…………….mehr später

Kurz darauf kam Marc und dann auch Lars mit einer persönlichen Bestzeit in Kloppenheim (Verbesserung um 1 Minute zu 2017)     Respekt!!!!!!

Wir blieben noch eine Weile im Schatten beim Zielbereich bis die 2 dann aufbrachen Richtung Frankfurt City „Ironman“ - Ich wartete und empfing Michael im Ziel.

Die Hitze, gerade auf der 2. Laufstrecke war extrem und Michael war, denke ich, auch froh im Ziel zu sein. Nun kamen die Ergebnislisten der kurzen Distanz und ich musste feststellen, dass ich auf dem 4. Gesamtplatz stand mit 1 Sekunde Rückstand auf den 3. Und mir fiel es wie Schuppen von den Augen… Ich habe den ersten für mich möglichen 3. Platz verschenkt J

Nach ein paar Sekunden kam dann aber die Freude über einen echt tollen Wettkampf und eine, vom 3. Plazierten, etwas verlegende Umarmung und Entschuldigung.

Wir mussten einfach nur lachen und beschlossen vor Ort nächstes Jahr beide wieder zu starten.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Jahr in Kloppenheim.

Sven

 

16.06.2019 – AWO Stadtlauf Hattersheim

»Heimspiel« wie alle so schön sagen.–

Nicht für uns! Wir reisen aus Frankfurt an und 9.15Uhr Treffpunkt klingt für uns eher nach früh aufstehen als nach irgendwas anderem.. ABER wir freuen uns trotzdem und stellen uns den Wecker sogar nochmal 15min früher um keinen Stress zu haben..  Statt von Sonnenstrahlen geblendet zu werden, hören wir Regen als wir den Rollo hochziehen. Mmh.  So war das nicht geplant! Aber gut - bis zum Start ist ja noch ein bisschen Zeit und vielleicht wird das Wetter ja noch besser..

Wie auch immer das passiert ist - wie fast erwartet starten wir mit 15min Verspätung Richtung Hattersheim.

Als wir gegen 09.30Uhr ankommen nieselt es nur noch leicht und pünktlich zum Start hört es dann tatsächlich auf zu regnen, was mich nicht nur für uns Läufer sondern grade auch für alle Zuschauer sehr freut.

Los gehts - Das Kopfsteinpflaster in der Wasserwerkschaussee ist durch den Regen recht glitschig und auch im Regionalpark wird die Strecke durch etliche Pfützen und Matschfelder nicht eintönig. Auf KM4 muss ich mir das erste Mal gut zureden - auf KM4! Super denk ich mir - so ein Feeling und das nach nicht mal der Hälfte.. Es ist super schwül und ich mache mir eine geistige Notiz Marc nach den Kurzarmshirts zu fragen… Außerdem sehe ich Elena immer mal wieder vor mir und frage ich mich wie sie es mit dem Cap auf dem Kopf aushält.?! Ich verwerfe den Gedanken aber schnell bevor ich allein aufgrund dessen einen Hitzekollaps erleide.

KM7: Endlich raffe ich mich auf den Kerl vor mir zu überholen und Richtung Ziel zu denken. Auf KM8 steigt mein Optimismus dann es doch noch unter 50min ins Ziel schaffen zu können und ich quäle mich etwas motivierter als auf den letzten Kilometern. Kurz nach KM9 sehe ich Jesko, Kolja und meinen Papa an der Stecke, da laufen die Beine gleich etwas leichter. Die 3 sind ordentlich am jubeln und ich habe das Gefühl doch nicht ganz so fertig auszusehen wie ich dachte. Ein großer Endspurt ist trotzdem nicht drin auch wenn Meli, Tom & Leo den noch kurz vor der Ziellinie noch einfordern.

Trotzdem komme ich unter 50min ins Ziel und werde sogar gesamt 2te Frau! 1te Frau wird Elena, die eigentlich allein mit der Tatsache das ihr Knie gehalten hat, schon vollkommen glücklich und zufrieden war. On Top haben wir beide noch den 1. Platz in der jeweiligen AK gemacht - weder mit dem Einen noch mit dem Anderen hatten wir gerechnet.. Am schönsten ist aber nicht die Platzierung sondern wie sich alle für uns freuen! Wie schön! Damit soll der Jubel aber nicht abreißen - denn heute gab, neben den Persönlichen, noch einige große Erfolge!

Linus hat seinen ersten 10km Lauf gemeistert - als einziger Teilnehmer U14 - und dann gleich mal unter 1Std. durchgeflitzt! Yeah! Ihr Streckendebüt hatten heute auch Tom, Leo und Kolja auf der 2km-Strecke. Leider konnten die 10km-Läufer hier nicht mit jubeln, da der Lauf während des Hauptlaufes stattfindet (wir hoffen dass sich das im nächsten Jahr ändert). Während Kolja den 6ten Platz gesamt einheimsen konnte, kommt auch Tom unter 10min ins Ziel und wird damit 1ter in seiner AK!!!

Auch wenn dem Zielbogen zwischenzeitlich mehrfach die Luft ausgegangen ist - unseren Läufern nicht! Alle sind wohlbehalten angekommen und auch am Streckenrand wurde stets das Beste gegeben. Top Team! Nach dem Lauf gab es zur Belohnung noch den angekündigten Sonnenschein und für Elena, Linus und mich einen Auftritt bei der Siegerehrung (mit ziemlich tollen Preisen!).

Alles in allem also ein rundum gelungenes »Heimspiel«

Ich freu mich aufs nächste Jahr!

 Sandra

 

 

30.05.2019 – Kreisstadtlauf_Hofheim-Höchst

Es war wieder soweit - 

nach dem Lauf ist ja bekanntlich vor dem Lauf. Mit unseren doch geschundenen Knochen haben wir LückenLäufer uns mit einer beachtlichen Zahl beim Kreisstadtlauf Höchst angemeldet. Schon morgens um 08:15 Uhr ging es los, eine logistische Meisterleistung, denn gestartet wird in Hofheim und der Zieleinlauf erfolgt im Höchster Schloss. Also haben wir die Fahrräder auf das Auto von Michel gebockt und sind nach Höchst gefahren um diese in Zielnähe Diebstahlsicher festzumachen.

Um 9:00 Uhr haben wir uns dann mit anderen Lückis zum Gruppenfoto in Hofheim getroffen. Wer was auf sich hält, der läuft sich auch ein ;-). Ganz klar, ich mach das nicht. Bin ich doch immer ganz dankbar, wenn ich so eine lange Strecke überhaupt schaffe. Startschuss war um 10 Uhr.

Zum Meckern hatte ich dieses Mal leider keine Luft übrig, da der erste Anstieg in Hofheim kurz nach dem Start war. Außerdem haben mich gefühlt irgendwie alle an mir vorbeigezogen. Dabei war ich gar nicht so langsam. Die Strecke ist wunderschön: Von Hofheim an den Obstständen vorbei, durch Zeilsheim durch und dann eine kurze Stecke durch den Industriepark. Ein Muss für jeden Läufer, kurzer Fotostopp beim Wahrzeichen von Höchst (Turm und Brücke, Behrensbau) und durch die Partymeile am Mainufer und die letzten 50m ins Schloss hoch. Zwischendrin, ungefähr bei Kilometer 8, hab ich tatsächlich einen Arbeitskollegen und mehrere Walker überholt (tschackaa). 

Die Party danach am Mainufer war mir ein Fest. Unsere stetig wachsende Gemeinde der LückenLäufer wird mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Danke auch an die die nicht mitgelaufen sind, aber eine super Stimmung verbreitet haben. 

Ich bin übrigens beim Laufen angesprochen worden, dass wir so tolle T-Shirts hätten, da hatte ich sogar etwas Luft um von uns zu erzählen. Vielleicht haben wir also demnächst wieder Zuwachs ;-) 

Nach einem Hefeweizen oder Kaffee sind wir dann mit den Rädern gemütlich heimgefahren. Das war wieder ein tolles Ereignis. Ich hab am Kreisstadtlauf das erste Mal teilgenommen. Mit Euch mach ich gerne wieder so Events. Danke, dass ich daran teilhaben darf. 

Bettina

 

25.05.2019 – 24h-Lauf Hochheim

Wir laufen für mehr Beweglichkeit und Unabhängigkeit“

So hieß das Motto beim diesjährigen 24h-Lauf in Hochheim. Wir waren bei diesem tollen Event erstmals am Start und somit absolute Ahnungslos was uns erwartet. Als wir uns vor einem Jahr angemeldet haben und ich das Team gefragt habe, ob Interesse an der Teilnahme besteht, waren alle begeistert. Sprüche wie „Auf jeden Fall“ oder  „Wir können auch zwei Teams stellen“ machten die Runde. Als es nun aber zum besagten Termin kam, waren wir froh 10 Teilnehmer zusammen bekommen zu haben… fing ja schon mal gut an…

Am Montag vor dem Lauf, hatten wir einen Teamabend, an dem wir die Organisation und Ablauf der Veranstaltung besprochen haben. Die Orga hatten wir relativ schnell durch, wer bringt was mit, wer kommt zum Aufbau etc. - der Teil über den Ablauf der 10 Läuferinnen und Läufer war schon etwas spannender… verschiedenste Vorschläge kamen auf den Tisch, von „jeder läuft eine Stunde“ –„ ich möchte gerne länger laufen wenn ich noch kann“, oder „ich brauche nachts nur eine kurze Pause“... dann kam noch hinzu, dass Samstag auch Arbeitszeit bedeutet und Elena erst ab 16 Uhr konnte, Bettina musste noch die Kids „wegorganisieren“ und konnte somit auch erst später, Doreen hatte am Sonntagmorgen Kirchenpflicht, weil ihr Sohn zur Konfirmation geht. Dazu kommt noch, dass wir zwei Bayern-Fans im Team haben, die das DFB-Pokalfinale schauen wollten und somit zu dieser Zeit läuferisch nicht zur Verfügung standen… am Ende hieß es „Wünsch Dir was“ … aber auch daraus haben wir unser Lehren gezogen …

Es hieß, man dürfe freitags ab 12 Uhr aufbauen – nicht früher! Also haben wir uns um 11 Uhr getroffen, alles Notwendige eingeladen und waren um 11:45 Uhr vor Ort in Hochheim. Zum Glück hat Andi die Zeit ignoriert und war schon um 11 Uhr auf dem Sportplatz, denn zu unserer Überraschung standen die meisten Zelte schon und Andi verteidigte unsere Platzlücke energisch… wieder ein Anfängerfehler! Aber auch hier haben wir daraus gelernt!

Nun ging es am Samstag endlich los… wir trafen uns gegen 10:15 Uhr, da es hieß um 10:45 Uhr laufen alle Teams gemeinsam ein… dem war auch so… alle Teams wurden namentlich aufgerufen und sind vom Publikum den anderen Teams frenetisch empfangen worden – Gänsehautmoment!

Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss und Jürgen stand mit unserer neuen LückenLäufer Fahne in der ersten Reihe und sprintete bis zur ersten Kurve mächtig los, denn dort standen die meisten Fotografen – danach ging es sportlich weiter… die ersten Stunden vergingen wie im Flug. Es war unglaublich viel los auf der Strecke und an den Zelten – es lief Musik und alle Läufer wurden gefeiert.

Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Alles war bestens organisiert. Verhungern musste definitiv niemand, es gab von Brot, Brötchen, Suppe, Kuchen, Müsli und verschiedenen Getränken alles was das Läuferherz begehrt. Und die kompletten 24h waren die Helfer und Helferinnen super freundlich und top motiviert – herzlichen Dank dafür.

Es ging auf die Nacht zu und jede(r) durfte mittlerweile mal auf die Strecke – schnell haben wir festgestellt, dass niemand so unorthodox gewechselt hat wie wir … Super fand ich übrigens den Support unserer Nichtteilnehmer… alle kamen irgendwann mal zu Besuch zum Anfeuern – bis spät in den Abend war die Unterstützung da – einfach ein Mega Team halt! Nachts war die Musik aus, aber wirklich leise war es nicht. Im mitgebrachten Zelten oder auf der Liege zu schlafen war eigentlich die Hölle – an schlaf war nicht wirklich zu denken. Es war ungemütlich, kühl und feucht. Am nächsten Morgen als wir Zähneputzen und duschen waren, haben wir gesehen, dass es in der anliegenden Halle warm, gemütlich und absolut ruhig war – hier hätten wir bestimmt einige Stunden schlafen können, auch hieraus haben wir definitiv gelernt!

Auch für die Läuferinnen und Läufer, die nachts gelaufen sind, zolle ich absoluten Respekt, das war schon etwas anderes als tagsüber… als es am frühen Morgen alle Teilnehmer(-innen) sich wieder am Sportplatz eingefunden haben (einige haben auch daheim geschlafen), kamen die einzelnen Wehwehchen… jeder hatte irgendwelche körperlichen Beschwerden… oh Gott dachte ich, wie sollen wir so noch 2 Stunden laufen… unser Wechselkonzept war nun völlig über Bord geworfen… jetzt lief jeder jeweils eine Runde solange er oder sie noch konnte… und siehe da auf einmal war das Adrenalin stärker als der Schmerz! Wir haben in diesen beiden Stunden unsere meisten Runden gelaufen … unglaublich dieses Team! Das abschließende Highlight war sicherlich nochmal der gemeinsame Einlauf nach der Schlussrunde, als allen 53 Teams tosender Applaus entgegengebracht wurde.

Am Ende waren wir müde, kaputt, erleichtert, angeschlagen, ausgelaugt, zufrieden, motiviert, glücklich und absolut Stolz bei diesem Event unseren kleinen Beitrag beigetragen zu haben… am Ende standen für die LückenLäufer 670 Runden (400m Bahn) und 762€ Spenden auf der Liste – insgesamt kamen über 125T€ zusammen – Respekt!

Es war ein super schönes und gut organisiertes Event, mit ganz vielen und tollen Helfern und Helferinnen … auch wenn wir alle an unsere persönlichen Grenzen gekommen sind, freuen wir uns in drei Jahren wieder kommen zu dürfen – jetzt haben wir ja einiges dazu gelernt!

Marc

17.05.2019 – Rennsteiglauf Schmiedefeld

 

Vereinsfahrt zum schönsten Ziel der Welt in Schmiedefeld

Wochenendausflug nach Thüringen zum Rennsteiglauf! Nachdem über Monate von diesem Laufevent geschwärmt wurde, machten sich am Freitag insgesamt 14 Lückenläufer auf den Weg. 4x Halbmarathon (Doreen, Jürgen, Sven und ich), 2x Marathon (Elena komplett und Marc verletzungsbedingt teilweise), 2x Wanderstrecke über 17km (Linda und Lars) plus Unterstützung an der Strecke (Familie B. und Michael mit Family) standen auf dem Laufprogramm für den Samstag.

Die Stimmung in unserem Mädelsauto rangierte zwischen lustig und aufgeregt. Wenn man wie ich bisher zwei Halbmarathon in seinem Leben gelaufen ist und sich dann zu einem Halbmarathon mit 350 Höhenmetern hinreißen lässt, ist schon etwas Anspannung dabei. Höhenmeter waren auch für Doreen und Elena was Neues und ob die Vorbereitung im (Vorder-)Taunus wohl ausreichen würde?

Zunächst wurden die Startunterlagen abgeholt und die Startorte Oberhof und Neuhaus am Rennweg erkundet. Beim Rennsteiglauf haben alle Strecken eins gemeinsam – das Ziel in Schmiedefeld. Aber die Startorte und Startzeiten variieren. Und unser Hotel war dazu von Marc strategisch im 25 – 40 km entfernten Masserberg platziert worden. Das gefühlte Ortschaos (Wer muss wann wohin? Sind wir jetzt in Oberhof oder wie heißt das hier?) führte jedenfalls dazu, dass wir den halben Thüringer Wald kennengelernt haben und Marc sich eine 1 mit Sternchen für die Planung und Organisation verdient hat!!!

Abends im Hotel trafen wir dann alle zum gemeinsamen Abendessen zusammen und ließen den Tag gemütlich bzw. mit Vorbereitung auf die Läufe (was nicht alles so in einen Laufbeutel rein muss) ausklingen.

Am Samstag der große Renntag. Je nach Strecke machten wir uns sehr, sehr, sehr früh morgens in kleinen Grüppchen auf den Weg. Für die Halbmarathonis sowie die beiden Wanderer bedeutete das um 4:50 Uhr in der Lobby treffen, um den Shuttle-Bus um 5:30 Uhr zu erreichen, um um 6:30 Uhr im Ort und um 7:30 Uhr pünktlich am Start zu sein. Wer hat sich sowas nur ausgedacht und warum mache ich das freiwillig mit und hab auch noch Spaß dabei?!?

Als Rennsteigneulinge (bis auf Jürgen) bekamen wir leider einen der letzten Startblöcke zugeordnet (mit entsprechend späterem Start), so dass wir die musikalische Untermalung mit dem Rennsteiglied nicht genießen konnten. Die Laufstrecke ist allerdings richtig schön, durch Wald und Wiesen, mit Ausblick über den Thüringer Wald und natürlich einigen richtig anstrengenden Anstiegen. Die befinden sich passender Weise im Wesentlichen auf den ersten 9km. Interessanterweise fingen schon nach 1-2km am ersten Anstieg die ersten Läufer an zu gehen. Doreen und ich liefen zunächst gemeinsam, machten den Lückenläufern alle Ehre und überholten diverse Läufer, da hatten wir uns dann doch besser vorbereitet. Kurz vorm höchsten Punkt verlor ich Doreen dann und lief schließlich alleine weiter. Kurzes Beweisfoto am Scheitelpunkt, neben meinem Selfie durfte ich noch andere Läuferinnen fotografieren, man hat ja Zeit und gerade eh nichts anderes vor...

Die größtenteils bergab verlaufende zweite Hälfte der Strecke habe ich dann richtig genossen. Leider gibt’s kurz vorm Ziel noch einmal eine leichte Anhöhe, die ich nach 20km in den Beinen nicht mehr wirklich brauchte, aber dann war es geschafft und der Zieleinlauf lag vor mir. Die Stimmung dort ist wirklich toll mit vielen Leuten an beiden Seiten der Strecke. Glücklich ins Ziel, Halbmarathon erledigt, 10 Uhr gerade erst durch, der Tag kann losgehen :-))!

Für Zerstreuung den Tag über ist in Schmiedefeld gesorgt, es hat Volksfestcharakter mit Essens- und Infoständen sowie Festzelt. Zudem kommen immer irgendwelche Läufer ins Ziel. Nachdem auch Elena den Marathon gefinisht hatte (Mädel, wie machst du das nur?), sind wir zunächst zurück ins Hotel um uns kurz auszuruhen. Abends ging es dann noch einmal mit allen zurück nach Schmiedefeld zum Festzelt. Höhepunkte sind dort der Schneewalzer und das Rennsteiglied natürlich, dabei stehen wie beim Oktoberfest alle auf den Bänken. Da wir allerdings die Feierwut der anderen Läufer unterschätzt hatten, waren wir  zu spät im Zelt und hatten leider keinen Tisch. Zurück im Hotel endete dann der Tag nach einem Absacker an der Hotelbar.

Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es dann Abschied nehmen. Ein Teil machte noch einen Abstecher zur Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, der Rest fuhr direkt nach Hause.

Insgesamt ein sehr schöner, kurzweiliger Ausflug mit Wiederholungswert! Beim nächsten Mal sind wir dann schon ein paar Startblöcke weiter vorne und besser vorbereitet bei der Tischreservierung :-). Und vielleicht auch die Beine schneller und die Arme länger ;-))).

Nina

 

05.05.2019 - Halbmarathon Mainz

Meenz bleibt Meenz -

Immer wieder schön hier zu laufen. So viele Musikgruppen und live Bands wie in keiner anderen Stadt. 

Es ging bei angenehm kühlen Temperaturen und Sonnenschein um 9:30 Uhr los auf die Halbmarathon stecke.  Ich hatte mir keine Zeitvorgaben gesetzt und wollte schauen, was so geht, ich hatte vorab wenig trainiert.

Nach Kilometer 3 hatte ich das Gefühl, es läuft sehr gut und ich zog das Tempo etwas an. Ab circa der Hälfte der Strecke merkte ich langsam aber sicher meine Beine. Ich war es gewohnt nach hinten raus immer noch etwas das Tempo anziehen zu können, was ab Kilometer 15 fast nicht mehr möglich war und ich schauen musste das ich mein Tempo noch halten konnte. Doch dann war ich doch etwas von der Zeit überrascht, mit 1:35 h und meiner zweitbesten Zeit in Mainz bin ich sehr zufrieden.

Ich kann den Lauf immer wieder nur empfehlen, da er von Zuschauern unglaublich gut besucht ist und richtig viel Spaß macht. 

Raffi

 

01.05.2019 - Radrennen Eschborn-Frankfurt

Das Erste Mal Marmolshainer Berg - 

sollte es sein. 100 km quasi nur Bergauf…. Na ja gut im letzten Jahr hatte ich schon die etwas kleinere Runde mit rund 85 km, dann musste dieses Jahr wohl die große Runde ran. Das Wetter war perfekt zum 1.Mai Radklassiker  Eschborn Frankfurt.

Ich startete mit einer Freundin zusammen (sie war das erste Mal dabei), in Sulzbach und radelten entspannt über das Feld nach Eschborn, angekommen war das Chaos ausgebrochen. Knappe 8 – 9 Tausend Teilnehmer waren für die Velotour gemeldet. Die Kleiderbeutel Abgabe verlief im Vergleich zum letzten Jahr sehr gut und unkompliziert. Der Start verläuft fliegend in Blöcken je nach Geschwindigkeit eingeteilt. Es geht ab nach Frankfurt, dieses Jahr eine neue Streckenführung über den Main, auch für die Profis später im Verlauf des Tages. Es lief gemütlich an, der Wind war sehr kalt und im Schatten der Frankfurt Tower sehr unangenehm. Aus Frankfurt raus Richtung Oberursel, stellten wir fest, dass es plötzlich sehr laut hinter uns wurde. Immer mehr fuhren entspannt in unserem Windschatten mit und wir führten plötzlich eine Gruppe von rund dreißig Radlern an. Wenig später wurden wir dann auch von der Gruppe geschluckt und wurden im Windschatten mitgezogen, entspannte 45 – 50 km/h ohne Anstrengung waren hier kein Problem. 

Der Feldberganstieg forderte so einige Radler ihre Kräfte, ich hatte relativ wenig Probleme und fuhr ein recht gutes Tempo an den anderen vorbei… bis ein älterer Mann (ca. 65 Jahre) entspannt mit einem uraltem Rennrad an mir vorbeizog. Ich versuchte mich ein paar Sekunden ranzuhängen und musste schnell aufgeben. Aber ich fand einen nächsten Fahrer mit dem ich mich nach der Applauskurve in Wechselarbeit im Windschatten hochjagen konnte. Wir waren zwischenzeitlich bei 20 km/h den Feldberg hinauf. Nachdem es wieder Bergab ging, kam ein weiterer Teil der Streckenänderung und es kam ein schier nicht enden wollender sanfter anstieg. Hier sagte der Oberschenkel so langsam das erste Mal „Hallo, was machst du da heut für’n misst?“. Am Rupersthainer Berg  bekam ich dann sehr isoliert in einzelnen Muskelpartien Krämpfe, die sich sehr anders als beim Laufen äußern, man kann nämlich einfach weiterfahren und es geht irgendwann weg. 

Nun ging es den Berg hinab Richtung Kelkheim – Sulzbach und dann Schwalbach. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Ich war bereits alleine unterwegs und bog nach links ab für die große runde mit Marmolshainer berg. Die Kreuzung verlassen, wurde es Schlagartig ruhig. Keiner Überholte mehr, man hörte förmlich die Konzentration und den Respekt vor den letzten knapp zehn Kilometern. Das Steilste Stück war echt ein ganz schöner Brocken, aus dem Sattel raus, kleinster Gang und hoffen das man keinen Muskelkrampf bekommt. Was macht man da eigentlich? Ausklicken aus den Pedalen wird da wohl schwierig…

Oben angekommen schlängelte man sich in Serpentinen den Berg hinauf und hofft nur das es bald ein Ende hat. Am Kreisel rechts und am Zoo vorbei, der überraschend gut besucht war. Ich fragte mich wie die ganzen Besucher mit ihren Autos wieder wegkommen, da die Straße ja gesperrt war.

Ab hier ging es nur noch Bergab durch Kronberg hindurch und ab nach Eschborn ins Ziel nach 1600 Höhenmetern und einer Zeit von 3:52 h.

Für jeden, der sich nicht sicher ist ob er das packt, die 85 km Strecke ist durchaus für fast jeden machbar und nur zu empfehlen 

Raffi

 

14.04.2019 – Feldberglauf Kronberg

Höhentraining -

So da hab ich vor kurzem mich entschlossen beim Rennsteiglauf doch nicht teilzunehmen und jetzt steh ich hier … eigentlich benötigte ich ja jetzt kein Höhentraining mehr ….

Es ist circa 7:30 Uhr morgens und ich stehe auf meinem Balkon mit Blick auf den Feldberg und ich sehe Schnee, es hatte also geschneit über Nacht. Draußen ist es arschkalt und ich packe meinen Rucksack neu.

In Oberursel sollte es losgehen, wir (Michael, Raphael, Pascal) laufen uns gemütlich ein -  Bergauf…..

Ich hatte da so eine Ahnung, als Michael sagte, wir laufen links aber die Wettkampfstrecke geht nach rechts.  Der Blick blieb einen Moment stehen und ich Kniff die Augen zusammen. Ach ja da ganz hinten im Wald verschwand die Laufstrecke, die sich wie eine schier endlose gerade den Berg hinauf schlängelte. Michael sagte, da kommt sicher eine Kurve -  haben wir gelacht 

Die Kurve gab es nicht! Und wir sind mittlerweile mitten im Wettkampf,  bei km 4 begann sich der Waldboden weiß zu färben, aber der kalte Wind lies im Wald nach. Wir bemerkten, dass sich viel weniger Läufer unterhielten, man lief nur still den Berg hinauf und lauschte dem allgemeinen Schnaufen der Herde. Hatte auch was, somit konnte man die  ruhe und die Natur etwas genießen. Michael und Pascal lagen mittlerweile kurz hinter mir, bei mir lief es ganz gut, die Beine waren fit und wollten etwas mehr Tempo. Zwischen km 5-8 lief es sehr gut, hier gab es sogar ein kleines Stück bergab. Kurz vor Ende des Laufs, kam uns schon der erste Top Läufer wieder entgegen und dann kam der Hammer. Für den letzten Kilometer überkreuzt man die Straße zum Feldberg und kommt dann an ein Stück was mehr dem Bergsteigen ähnelt, einige Läufer begannen zu gehen, doch hier wusste ich jetzt musst du da durch sonst kommst du gar nicht mehr oben an. Der letzte Kilometer war sehr hart und ich schaffte es knapp unter einer Stunde zu bleiben. Michael und Pascal kamen kurz nach mir ins Ziel und wir freuten uns auf den warmen Tee und den gut organisierten Kleidertransport zum Gipfel. Insgesamt ist der Feldberglauf ein sehr zu empfehlender Lauf, es geht zwar Bergauf (ca 600 Höhenmeter), aber der Lauf ist sehr gut organisiert, mit Rücktransport und es geht Landschaftlich mitten durch die Natur des Feldbergs.

Raffi

 

14.04.2019 - Regionalparklauf Flörsheim

Am Sonntag war es soweit –

mein erster Start als LückenLäuferin. 

Da Sven allergiebedingt den Feldberglauf absagen musste habe ich mich kurzerhand entschlossen den Regionalparklauf in Flörsheim mitzulaufen – also nix wie angemeldet und auch die Kinder für den Bambinilauf motiviert. Das Wetter war besser als angesagt aber schweinekalt – es half also nur schnell laufen :-) 

Der Start vom 800m- Bambinilauf war um 09:40h. Tom war ganz schön aufgeregt und froh als es endlich losging. Wir haben es nicht fassen können als er als Erster angerannt kam und nach spitzenmäßigen 3:29 im Ziel war.

Der Startschuss für den Hauptlauf war dann um 10h – nachdem ich mitbekommen habe das es doch ein paar Berge geben wird habe ich mich erstmal etwas zurückgehalten – konnte aber auch die steileren Stücke ohne Gehpausen und recht gleichmäßig meistern. Nach Kilometer 7 war klar – jetzt bleibt es flach – so konnte ich dann nochmal Gas geben und war tatsächlich nach 58 Minuten im Ziel. 

Kurz später gab es noch eine tolle Tombola und die Siegerehrung. Für alle Kinder gab es eine Urkunde und tolle Sachpreise – von seinem Hauptpreis berichtet euch Tom persönlich. 

Ich habe den zweiten Platz in meiner AK belegt und bei der Tombola ordentlich abgestaubt – für uns also ein rundum erfolgreicher Lauf.

Meli S.
 

Tom hat euch auch noch einen kleinen Laufbericht geschrieben: 

Am Sonntag war ich auf dem Lauf und ich bin 1. geworden und habe ein Skateboard gewonnen mit Leuchträdern - der Leo konnte  leider nicht mit laufen weil er krank war und Mama und Oma sind auch mit gelaufen sind.   

euer Tom

 

 

 

20.01.2019 - Staffelmarathon Mörfelden

Erster Lauf des Jahres …

Eigentlich ein fast perfektes Wetter zum Laufen. Trocken, sonnig, wenn es nur nicht so kalt wäre. Angemeldet zum Staffelmarathon am 20/01/19 in Mörfelden waren 20 LückenLäufer und LückenLäuferinnen, also 5 Staffeln mit je 4 Läufern konnten wir stellen. Während der Weihnachtsfeier im Dezember wurde die Zusammensetzung der Staffeln verlost.

Jeder Teilnehmer hatte lockere 10,55 km zu Laufen. Sonntags morgens um 9:00 Uhr sollten die ersten Läufer starten. Viel zu früh für mich, das heißt nämlich 8.00 Uhr Treffpunkt in Okriftel und das kriege ich mit drei Kindern und nur mit sehr guter Laune hin. Also bekam ich tatsächlich einen Familienbonus, danke Marc, allerdings war ich auch in meiner Staffel der 4te Starter.

Als ich mit den Kindern um 10 Uhr in Mörfelden eingetroffen bin, waren die ersten schon durch. Glück für mich, dadurch konnte ich Elenas Parkplatz ergattern. Die Kids haben sich wie zu Hause gefühlt und sich den anderen LückenLäufer Kids angeschlossen. Aber auch für uns Großen war es ein kuschliges und gemütliches Beisammensein. Eng an eng haben wir in der Waldgaststätte ausgeharrt um den Moment abzuwarten, wenn der Vorläufer mit dem Staffelstab um die Ecke kommt.

Leider ist dann doch der ein oder andere LückenLäufer krankheitsbedingt ausgefallen, sodass Pascal und Janek doppelt laufen mussten (Ein Halbmarathon am frühen Morgen. Hut ab!).

Leider ging`s wieder viel zu schnell bis ich dran war. Übernommen von Nina und los. Ab durch den frostigen Wald. Eine richtig schöne ruhige Strecke und nur Waldboden. Als mich dann bei Kilometer fünf Pascal überholte, war mir klar, jetzt bin ich doch die Letzte. Alle anderen LückenLäufer Staffeln hatten die Übergabe schon vor mir. Egal, weiter, wird schon, vielleicht sogar mit einer persönlichen Bestleistung. Beim Ziel hab ich dann tatsächlich noch einmal die Beine in die Hand genommen für ein schönes Schlussfoto von Lars. Topp, im Kasten und dann endlich im Ziel, dass 10,55 km aber auch so lang sein können.

Alle fünf LückenLäufer Staffeln haben ihren Marathon in unter vier Stunden geschafft! Das war so super! Aber für das Schlussfoto alle 20 Lückies auf ein Bild zu kriegen, das ist eine Meisterleistung. Einer fehlt ja immer. Meiner Meinung nach war das ein gelungener Auftakt für das erste Event im Jahr. Es hat viel Spaß gemacht, leider war es doch wieder viel zu kurz. Ich freu mich auf die kommende Saison mit Euch.

Bettina K.