Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

28.10.2018 – Frankfurt Marathon

Baustelle, Windböen und 5 Grad …

Großes habe ich mir vorgenommen in Frankfurt. Ich wollte versuchen unter 3:30 Stunden zu laufen… ich fühlte mich über die 10 Wochen Vorbereitung auch gut in Form. Doch die Ausgangslage hat sich einen Tag vor dem Marathon erheblich verschlechtert. Da wir gerade in der Kernsanierung unseres Hauses sind, haben wir dort natürlich eine Baustelle – das aber einen Tag vor dem Marathon ein Wasserschaden in der Wand auftritt und das Bad rausgerissen wird (wobei da mein Geschick nicht gefragt war), habe ich den ganzen Tag Schutt und Fließen geschleppt. Habe mir natürlich die schwere Arbeit nicht anmerken lassen und meinen Mann gestanden – ich war nur froh endlich im Bett zu liegen und mich nicht mehr bewegen zu müssen.

Sonntag, nach Zeitumstellung, klingelt der Wecker pünktlich um 6:30 Uhr und ich fühle mich fit. Von den Strapazen des Vortages nicht viel zu spüren – ich hatte wesentlich schlimmeres erwartet. Also frühstücken mit meiner Frau, die in der Staffel startet, Michel abholen und dem Rest der LückenLäufer am Bahnhof bzw. später an der Festhalle treffen. Kaum am Bahnhof angekommen pfiff der Wind uns nur so um die Ohren und wir befürchteten das Schlimmste für den Lauf. Abgesehen vom Wind war es auch noch eklig kalt! Monatelang bestes Sonnenwetter und pünktlich zum Marathon – dickster Herbst! Aber klagen kann man ja immer …

An der Festhalle angekommen trafen wir früher oder später auf den Rest der Laufcrew. Nicht nur dass das Wetter mies war, auch die S-Bahnen hatten passend zu dem Tag viele Probleme und Verspätungen. Glücklicherweise schafften es alle pünktlich zum Start.

Chrissie, Doreen, Stefi und Linda bildeten eine Frauenstaffel und Steffen, Lars, Kemal und Eric die Männerstaffel. Ich startete mit Elena, Pascal und Michel über die komplette Marathondistanz und alle mit dem Ziel Sub 3:30!

Punkt 10 Uhr startete die Elite und unser Block (gefühlte Ewigkeiten) ca 10 Minuten später. Ursprünglich wollten wir 4 zusammen laufen. Pascal hatte jedoch den Eindruck, noch den vorherigen Startblock einholen zu müssen und lief knapp 5 Sekunden vor uns. Elena lief ca 2 km im Windschatten mit uns, bis sie auf einmal weg war. Also liefen Michel und ich im 5er Schnitt zwischen den Hochhausschluchten von Frankfurt. Ab und zu kam mal ein kleiner Windstoß, mal von vorne – mal von der Seite. Meine Beine und mein Rücken fühlten sich erstaunlich gut an, trotz der Strapazen am Vortag.  

Bei KM 13 habe ich bei der Strava Segment Challange mitgemacht. Man musste vorab seine Zeit schätzen, wie lange man für die ca 980m lange Strecke (Segment) benötigt. Ich habe 4:55min vorher angegeben. Als das Segment bei der Alten Brücke kam, lief ich automatisch schneller und Michel runzelte nur die Stirn und meinte wir sind zu schnell! Ok, er hatte Recht – ich habe das Segment nach 4:47min beendet.

Im Laufe des Rennens musste ich bei den Getränkeständen immer wieder das Tempo kurz anziehen, da Michel mit Getränk gelaufen ist und ich kurz gegangen bin beim Trinken. Das war die ganze Zeit kein Problem bis zur Schwanheimer Brücke. Nicht nur der kleine Anstieg, sondern auch der schöne Gegenwind auf der Brücke erschwerten das Ganze, so dass ich erst am anderen Ende der Brücke ihn wieder eingeholt hatte. Jetzt spürte ich so langsam auch die Arbeiten vom Vortag. Der untere Rücken und die Oberschenkel begrüßten mich. So zwischen KM 27-28 musste ich eine biologische Pause (musste also pinkeln) einlegen und meinte noch locker zu Michel, dass ich gleich wieder auflaufen würde. Beobachtet von knapp 100 Läuferinnen und Läufern verlief die biologische Pause etwas länger als gewünscht und ich nahm wieder Tempo auf um mich Michel anzuschließen. Hierbei musste ich nach einem weiteren KM feststellen, dass ich das nicht mehr aufholen werde und ich das Tempo unmöglich halten kann. Ich lächelte meiner Tochter und meine Eltern in Nied noch kurz zu und auf der Mainzer beschloss ich dann, das Tempo zu reduzieren. Das gewünschte Zeitziel würde ich sowieso nicht mehr erreichen, also hieß es jetzt die letzten 12km zu „genießen“… ich hoffte noch ein bißchen auf Elena – aber sie kam nicht (hatte Oberschenkelprobleme ab KM 20). Auf den letzten Kilometern habe ich auch noch viele bekannte Gesichter getroffen, u.a. Jürgen, der mich im lockeren Tempo ein paar Meter begleitete – Lars, der mir einen kurzen Zwischenstand über den Rest der Crew gab – und Andi, der mich bei Kilometer 38 von der Seite anschrie. Ich beschwerte mich bei ihm, mich einfach anzuschreien ohne mir etwas zu trinken anzubieten. Als ich praktisch 2km später auf der Freßgass wieder an ihm vorbei kam, hatte er strahlend ein Glas Bier in der Hand. Also musste ich natürlich eine kurze Pause einlegen und mit ihm anstoßen – Herrlich – Danke Andi. Die letzten 500m lief ich extra sehr langsam. Ich wollte erstmals diese Stimmung vor und während des einlaufens in die Festhalle bewußt (und nicht abgekämpft) genießen. Ich kann euch sagen, es war so beeindruckend, dass man alles rundherum vergessen kann.

Im Ziel wartete schon Michel auf mich und wir bahnten uns den Kampf durch die After-Race Verpflegung. Angefangen von der Suppe, über den sautrockenen und harten Kuchen, bis hin zur Brezel und dem alkoholfreien Bier. 

Das Ziel unter 3:30 Stunden hat leider keiner geschafft. Pascal und Michel sind nur knapp gescheitert (was bei den Witterungsbedingungen verständlich ist) und Elena und ich sind zumindest noch unter die 4-Stunden Marke gelaufen. Unsere Männerstaffel, die erstmals an dem Rennen teilnahm, kam ebenfalls unter 4-Stunden an und die Frauen knapp 10 Minuten später.

Es hat uns allen, trotz aller Umstände, wieder Mega Spaß gemacht und werden sicherlich im nächsten Jahr in irgendeiner Form wieder am Start sein.

Doch das Beste am Tag kam am späten Nachmittag von meiner Laufuhr, als ich entspannt in der warmen Badewanne lag und sie vibrierte und das Zeichen „LOS“ aufleuchtete - was so viel heißt ich müsste mich mal wieder bewegen …

Marc B.

 

14.10.2018 Offenbacher Mainuferlauf

Es war einmal…

Es war einmal ein Plan… mein Plan endlich einen Halbmarathon zu laufen… und es gab einen Trainer der mich bei meinem - für mich - ehrgeizigen Ziel mit Hilfe eines Trainingsplans unterstützen sollte. So begann ich Anfang Juli mit meinem Trainingsplan zum Halbmarathon. Das wichtigste war LANGSAM laufen. Was habe ich es am Anfang verflucht!!! Bei einem 7:30er Schnitt (LDL – langsamer Dauerlauf) 90 min Laufen…dass das wirklich helfen soll meinem Ziel vom Halbmarathon näher zu kommen, habe ich gerade zu Beginn stark bezweifelt und innerlich gemeckert… ! Trotzdem tat ich wochenlang was mir mein Laufplan vorgab…bis ich das erste Mal die 21,5 km in 2:30 Std gelaufen bin (LDL!!!) was war ich stolz-wenn auch nur im Training! Die Sicherheit kam… durchhalten könnte ich Ihn… nur in was für einer Zeit?

Also begann ich meinen Trainingsplan etwas zu beschleunigen und nun meine langen Läufe im 7:00 er Schnitt zu laufen. Trainingsziel laut Plan war jedoch ein 6:08 er Schnitt!! Der Tag kam dichter und ich wurde immer nervöser…mit welchem Schnitt sollte ich nun beginnen? Würde ich es bei einem schnelleren als den mir bekannten Schnitt von 7:00 schaffen? Natürlich holt ein Wettkampf noch ein paar Sekunden raus… aber der letzte Zweifel blieb bis vor dem Start. Da half mir auch nicht, dass mein Göttergatte mir Tage vorher schon vor Aufregung nur noch Nudeln zu essen gab und mit Fragen „Bist du schon aufgeregt?“ die letzte Ruhe nahm!

Nun war es endlich soweit am 14. Oktober der Offenbacher Mainuferlauf. Natürlich fuhren wir mit dem Fahrrad die 5 km zum Lauf…damit die Beine schon mal warm sind. Lars, Kemal und Steffen mit Vater begannen mit dem 10 km Lauf um 9 Uhr. Pünktlich zum Start hatten sich auch die restlichen LückenLäufer Chrissie, Elena, Michael, Janek und Marc eingefunden um mit mir die 10 km – Läufer tatkräftig beim Startschuss anzufeuern und Glück zu wünschen!

Der Startschuss viel und nun war es nur noch eine Stunde bis zu meinem Halbmarathon Debüt! Diese eine Stunde ging natürlich viel zu schnell rum und schon standen wir am Start. Kurze Absprache wer mit wem läuft… Chrissie und ich wollten zusammen laufen… das stand eigentlich fest. Michael, Marc und Elena hatten ihren LDL, da alle drei sich in ihrer Marathonvorbereitung für den Marathon Frankfurt in zwei Wochen befanden. Sie planten daher mit uns zu laufen um uns zu unterstützen. Janek, nach längerer Pause, wollte einfach schauen was so drin ist… wir machten Ihn daher als Zugläufer aus, da sich auch in den vorherigen Läufen herausstellte, dass er einer der Schnelleren von uns war. Michael wollte mit Chrissie laufen… Und los ging es!!!!

Die ersten zwei Kilometer versuchte ich bei einem 5:40 er Schnitt an Chrissie und Michael dran zu bleiben, stellte jedoch bald fest, dass ich das Tempo nicht noch die nächsten 18 km durchhalten könnte… was für ein Glück dass plötzlich Marc und Elena wie aus dem nichts hinter mir auftauchten und mich aus meinen Gedanken rissen. Das erste was Marc mir mitteilte… ich war VIEL zu schnell unterwegs! – Also langsamer laufen. Somit pendelte ich mich bei einem 5:50 – 6:10 er Schnitt ein und hatte links Marc und rechts Elena die nächsten 16 km als meine Laufbegleiter gefunden, die mich mit ablenkenden und beruhigenden Worten immer wieder aufmuntern sollten. Lobesgesänge um das schöne Offenbach begleiteten daher meinen Lauf, Intervallläufe meiner wesentlich besseren Laufbegleiter die sich zurück fielen ließen um dann in einem 3:30 er Schnitt wieder aufzuholen… ja sogar Spielchen zum Lückenaufschließen - z.B. den da vorne, den haben wir bei km 14 eingeholt- vertrieben mir die Zeit und den Gedanken um das Lauftempo. Selbst um die Getränke musste ich mich nicht sorgen, da Marc bei jeder Getränkestation gut für uns sorgte… damit wir ja nicht aus dem Rhythmus kamen. Auch Raffi jubelte uns als Supporter am Wegesrand zu. Bei den letzten 4 km tauschten sich dann Marc und Michael aus und Michael und Elena übernahmen den Endspurt mit mir… noch drei, zwei, eins km und geschafft. Janek war mit 1:52:52 schon längst im Ziel… auch Lars erwartete uns schon zum abklatschen und so kam ich mit 2:07:54 glücklich ins ersehnte Ziel.

Vielen Dank an euch alle für die tolle Unterstützung… danke für das tolle HM Debüt.

Linda R.

 

19.08.2018 – City Triathlon Hanau

Von LERCHEN und EULEN

Sonntagmorgen 6:30 Uhr. Die Nacht wird durch den harmonischen, geradezu vogelgesangartigen Klingelton meines Weckers beendet. Senile Bettflucht? Nein! Natürlich sehe ich es als meine evolutionäre Bestimmung meinen Ehemann bei seinen sportlichen Events zu begleiten und im Anschluss auch noch einen Laufbericht zu schreiben.
Noch härter trifft es dabei unsere Tochter. Ein solch frühes Aufstehen bedeutet für unsere NACHTEULE quasi das Aufwachen in einer anderen Zeitzone. Folglich litt sie den gesamten Tag unter einer Art Jetlag. Hierzu sei angemerkt, dass es wissenschaftlich als bewiesen gilt, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus eines Teenagers eher dem einer EULE entspricht als einer LERCHE. Übrigens möchte ich meinem armen Geschöpf von Tochter und den anderen Sprösslingen unserer LückenLäufer/Innen auf diesem Weg mitteilen, dass wir es wirklich anerkennen, welche Opfer sie an diesen Veranstaltungen für uns aufbringen ;-)
8 Uhr: Eine weitere “Supporter-LERCHE“ (verkörpert von Doreen) fand sich vor unserem Haus ein, um uns abzuholen. Denn wie bereits im letzten Jahr, fanden sich einige unserer LückenLäufer/Innen morgens im Freibad Hanau ein, um am 7. City-Triathlon-Hanau an den Start zu gehen. Frisch gestärkt von Kathas Pastaparty am Vorabend (@Katha: Schön war es!), waren 550m Wasser, 20km Radstrecke und 5km Laufstrecke zu bewältigen. Dabei war das LERCHEN-freundliche, sonnige Wetter auf unserer Seite.

Kurz vor 9 Uhr: Pünktlich zum Start von Linda, Sylvia, Bettina und Nina haben wir uns am Beckenrand positioniert um unsere LückenLäufer gebührend anzufeuern. Nach 11 Bahnen war es geschafft und unsere Ladys stiegen aus dem Becken. Dabei zeigte es sich als vorteilhaft, die Schwimmbrille vor der Badekappe auszuziehen ;-) Zwischenzeitlich haben sich weitere Supporter in Form von Stefi und Ihren, ebenfalls Jetlag-geplagten, Kids der Gattung EULE am Beckenrand eingefunden. Zeitgleich hat der Supporter-Kampf gegen hanauische Kamikaze-Wespen begonnen. Wo sind all die MEROPS APIASTER und PERNIS APIVORUS, wenn man sie braucht? Anmerkung: Hierbei handelt es sich um wespenfressende Vögel.

9:30 Uhr: Der 2. Startschuss fällt. Lars macht sich auf den Weg ins Becken.
So langsam aber sicher setzt ein Stressgefühl ein: Sind die LückenLäufer aus der 1. Gruppe schon auf der Radstrecke, wo kann man sie nochmal sehen. Wann gehen sie auf die Laufstrecke. Fragen über Fragen, die es taktisch klug und logistisch zu lösen gilt (@Ehemann: Danke für den nachträglichen Hinweis, dass man die Rucksäcke mit den Wechselklamotten auch hätte abgeben können. Aber: Ich kenne ja meine evolutionären Pflichten).

10:00 Uhr: Katha, Dirk und mein Mann gehen an den Start. Mal schauen, ob Kathas Plan “über die Anderen in der Bahn hinweg zu schwimmen oder, im Zweifel, die anderen Teilnehmer einfach unter zu tunken“ aufgeht. Spannend ist auch die Frage, ob unser Zeitstrafensammler die Radstrecke dieses Mal ohne eine Solche absolvieren kann. In dieser Gruppe setzt sich mein Mann mit seinem individuellen Schwimmstil mit deutlichem Abstand an die Spitze.

11:00 Uhr: Unser LückenLäufer-Eliteathleth Raffi geht ins Wasser und überzeugt souverän mit seinen Schwimmqualitäten.
Selbstverständlich ist das Supporter-Team zwischenzeitlich schon mehrfach zwischen Radwendepunkt, Laufstrecke, Beckenrand und Zieleinlauf hin und her geflitzt, um unsere LückenLäufer anzufeuern.

11:30 Uhr: Die letzte und vermeintlich stärkste Gruppe, in der auch unsere Michael aufgestellt wurde, geht ins Wasser. Schluss mit lustig: Hier zählt nur der Sieg! Körperteile anderer Teilnehmer, die den Weg versperren, werden einfach weggeschlagen. Irgendwie erinnerte mich dieses Spektakel an einen Schwarm panischer Sardinen, vor dem Angriff einer MÖWE. In dieser Startgruppe wurde Kathas Plan auf jeden Fall eindrucksvoll umgesetzt. Auch wurden in dieser Gruppe einige gelbe Karten wegen Frühstarts der Teilnehmer direkt beim Verlassen des Wassers vergeben.

Pünktlich zur Mittagszeit sind alle unsere LückenLäufer ins Ziel eingelaufen und wir ließen den Tag mit Bratwurst und einem kühlen alkoholfreien Bier ausklingen. Leider verlor Stefi dabei den Kampf gegen eine der hanauischen Kamikaze-Wespen, die sich eindrucksvoll mit einem Stich in den Finger verewigte. Toll! Wieder keine MEROPS APIASTER und PERNIS APIVORUS vor Ort.

Alles in Einem war es ein toller Tag, mit tollen LERCHEN und EULEN bei einem zuschauerfreundlichen Triathlon.

Chrissie B.

 

05.08.2018 – City Triathlon Frankfurt

Das erste Mal die olympische Distanz - gleich vier Mal

Es ist der 5.August 2018, 5:30 Uhr, der Wecker klingelt...NICHT...Mist, da habe ich wohl den für „werktags“ gestellt. Also, es ist 6:30 Uhr. Eine Stunde später als geplant. Damit hätte sich das entspannte Frühstück auch erledigt. Schnell einen Kaffee und zwei Toast geschmiert... ich habe ja noch genug Zeit im Shuttle-Bus zu frühstücken, der um 7:15 Uhr vom Rossmarkt in Frankfurt hunderte, voll motivierte Athleten zum Langener Waldsee karrt. Das Navi sagt : Ankunft 7:10 Uhr. Ok, das sollte ich schaffen. Oder auch nicht...die Auffahrt zu A66 ist nämlich leider gesperrt und ich muss einen riesen Umweg fahren. Mittlerweile hat sich die Ankunftszeit auf 7:16 Uhr geändert. Das wird wohl nix mit dem Bus. In Frankfurt angekommen, Auto im Parkhaus abgestellt, welches zum Glück direkt neben der Bus-Station liegt, hochgerannt, und den Bus noch wegfahren sehen. „Prima, läuft bei mir“, dachte ich und setzte mich in den nächsten Bus, der eine halbe Stunde später abfahren sollte. Jetzt hatte ich wenigstens Zeit für mein Marmeladentoast. Der Bus fuhr eine gefühlte Ewigkeit. Um 8.20 waren wir dann endlich da und durften uns hinter vielen anderen Athleten einreihen um in die Wechselzone zu kommen. Mir wurde am Vorabend von meinem Fahrrad-Stellplatz-Nachbarn empfohlen etwas Luft aus den Reifen abzulassen, damit sie bei der Hitze nicht platzen. Er habe eine Pumpe, die ich dann benutzen dürfe. Nur leider war er nicht da als ich kam...also musste ich mir jemand anders suchen, der mir eine leiht. Gar nicht so einfach einem gestressten Athleten seine Pumpe aus dem Kreuz zu leiern. Nach dem vierten Anlauf hatte ich eine. Alles war vorbereitet. Aber wo ist mein Team?

Ich schlappte durch die lange, wirklich lange, Wechselzone zum Schwimmstart. Dort traf ich glücklicherweise Lars, der Linda bei Ihrem Start zur Sprintdistanz unterstützen wollte. Er sagte mir, wo ich die anderen finde, so waren wir dann komplett. Linda war zu dem Zeitpunkt schon fleißig am schwimmen. Wir machten es ihr nach und sprangen auch nochmal schnell ins kühle Nass. Dann begaben wir uns zum Schwimmstart, wo Tafeln standen, um sich ein bisschen nach den erwarteten Zeiten einzuteilen. Wir dachten, das Mittelfeld sei ok...unter 40 Minuten sollten wir schaffen. Das Michel mit seiner Schwimmzeit auch bei den Top-Startern hätte starten können, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

„Hells Bells“ von ACDC ertönte und schon ging es los. Gestartet wurde in 3er Gruppen, alle 5 sek., so gab es beim Start schon mal keine „Prügeleien“. Die Schwimmstrecke schien nie zu Ende zu gehen. Meine Uhr zeigte 34 Minuten an und es war nicht mehr weit zum Ausstieg. Angekommen, losgelaufen, Beutel geschnappt und erst mal im Umziehbereich hingesetzt und durchgeatmet. Da ich
meine Laufschuhe bereits zum Fahrradfahren anzog, hatte ich auf dem unebenen Weg zum Rad einen kleinen Vorteil. Da nicht mehr so sehr viele Räder da waren, hatte ich es leicht meins zu finden.
Auf der Radstrecke ging es meiner Meinung (entgegen aller anderen, Meinungen) nach erst mal bergauf. Leider fiel mir auf, dass wohl mein Sensor vom Tacho beim Transport am Vortag flöten gegangen ist, aber es war vielleicht auch besser so. Ich hätte eh nicht schneller fahren können. Die Radstrecke war dann, in Frankfurt angekommen super flach. Gefahren wurden dort 2 Runden. Auf der Hälfte der zweiten Runde bekam ich Hunger...leider nix dabei, weil...nur Michel belächelt, der sagte, dass er auf dem Rad immer etwas essen muss. Naja, also trank ich etwas mehr.
In der zweiten Wechselzone angekommen, hing ich mein Fahrrad an den mir vorgegebenen Ständer und lief los... aua...meine Beine waren alles andere als fit für 10 km. Ich schnappte mir den Beutel, stopfte Helm und Brille rein und los ging es auf die 5km Laufrunde, die zweimal gelaufen werden musste. Die ersten 2 km waren schlimm...so schlimm, dass ich tatsächlich über`s Aufhören nachdachte. Dann kam ein Verpflegungsstand. Ich kippte mir einen Becher Wasser nach dem nächsten über und wurde von der lieben Dame erinnert evtl auch etwas zu trinken...gute Idee. Ich schnappte mir noch 2 Riegel und der Hunger war damit schon mal gestillt. Von da an lief es dann deutlich besser, sodass ich, von unserem lieben Supporter-Team unterstützt, nach ziemlich genau 1 Std. Laufzeit, ins Ziel kam.

Dort warteten dann die anderen schon auf mich, die mich direkt darüber informierten, dass das Bier leer ist. Na toll... 3 Stunden drauf gefreut...naja, macht nix.

Alle sind glücklich, mit super Zeiten, heile ins Ziel gekommen. War das ein schöner Tag!

Katha T.

 

15.07.2018 – 10 . MöWathlon Mörfelden-Walldorf

Triathlon - Alles eine Frage der Logistik -

Der Wecker klingelte um 6:30 Uhr, an einem Sonntag... ich schaute verschlafen auf mein Handy. In der LückenLäufer-Gruppe wurden bereits munter Bilder vom Sonnenaufgang und dem leeren Walldorfer Badesee gepostet. Die Aufregung stieg - mein 2. Triathlon stand an!

Um 7:15 Uhr ging es nach letztem Check der Wettkampfausstattung los mit Bettina Richtung Mörfelden. Seit dem Vorabend wussten wir, dass zwei Rennräder in einen Polo, nicht aber in einen Fabia passen. Triathlon ist irgendwie immer eine logistische Herausforderung.

7:45 Uhr – Am Mörfeldener Festplatz trafen wir Marc, Dirk, Lars, Linda, Michael und Raffi von den LückenLäufern. Bettina und ich sind ja eigentlich Laufmaschen und relativ neu in der Gruppe. Anwärterstatus sozusagen ☺. Nach der Begrüßung radelten wir zum Stadion, die 2. Wechselzone sichten und den ein oder anderen Laufschuh deponieren. Dann wurde es auf einmal hektisch, wir wurden vom Orga-Team gebeten uns zu beeilen, da wir noch mit dem Rad zum Badesee mussten und die 1. Wechselzone dort um 8:30 Uhr „geschlossen“ wurde. In für, wie ich von Dirk lernte, „gemütlichem Raffi-Tempo“ ging es für mich schon ordentlich fix Richtung Badesee. Die Beine waren also schon mal warm gefahren.

Am Badesee parkten wir die Räder in der Wechselzone. Hatte ich auch alles abgelegt??? Radhelm, Schuhe, Radtrikot, Wasserflasche, Handtuch, Socken, Sonnenbrille, Startnummer, etc. pp. –diese Logistik! Nur noch mit Badebekleidung, Schwimmbrille und Badekappe ging es Richtung Seeufer. Um 9:00 Uhr starteten die Top-Schwimmer über die 500m. Ich war beeindruckt, als eine Frau als erste aus dem Wasser kletterte. Meine Nervosität stieg. Jeder Triathlet hat ja so seine „schwache Disziplin“, die ihm insbesondere vor dem Start Sorgen bereitet. Bei Bettina, Marc und Dirk war es das Schwimmen. Bei Marc vor allem an diesem Tag wegen des offenen Sees, der voller Gefahren aus der Tiefe war, die man wegen des getrübten Wassers nicht mal sehen konnte. Mir machte das Laufen als Schlussdisziplin da eher Sorgen. Raffi hatte gar keine, beneidenswert.

9:10 Uhr – Lars startete als erster für die Staffel mit Linda auf dem Rad und Chrissie auf der Laufstrecke. 9:20 Uhr – jetzt ging es los für Bettina. 9:30 Uhr – ich warf mich irgendwo hinter Raffi und Michael neben Marc und Dirk ins Wasser und kraulte los. Wie ich nach etwa 150m merkte, viel zu schnell, sodass ich ins Brustschwimmen übergehen musste. Viel Platz war nicht, ich arbeitete mich durchs Wasser, wechselte zwischendurch wieder zu Kraul und zurück und dann war da auch schon das Ufer. Ein knapper Blick auf die Uhr – unter 11 Minuten, ich konnte es kaum glauben und sah vor mir in der Wechselzone Dirk und Marc, war nur knapp dahinter. Das lief! Mein Wechsel aufs Rad war dann sogar irgendwie schneller, vermutlich wegen meiner Laufschuhe zum Rennradfahren, denn kurze Zeit später wurde ich von den beiden wieder überholt. Jetzt hieß es über 20km in die Pedale treten, was die Beine hergaben. Auf der zweiten Hälfte battelte ich mich mit einem Mädel, sie war auf der Geraden schneller, ich in den Kurven und auf den Brückenanstiegen, sodass wir uns andauernd gegenseitig überholten und gut vorankamen. Natürlich ohne Windschatten fahren, das ist ja verboten…

In der 2. Wechselzone kam ich dank Überholverbot allerdings im Schleichtempo an. Beim Radabstellen sah ich dann Dirk. Was machte der denn da? Irgendein Durcheinander mit seinen Schuhen führte dazu, dass wir gemeinsam in die Laufrunde starteten. Dann war er aber auch schon weg und ich ackerte mich über die 5km Laufstrecke, meine „schwache Disziplin“. Meine Beine fühlten sich nach dem Radfahren an wie Blei, trotzdem war das Tempo laut meiner Uhr für meine Verhältnisse sogar akzeptabel. Das musste ich irgendwie halten! Michael und Marc kamen mir entgegen, bereits auf ihrem Rückweg, und hatten noch Luft für Anfeuerungs- und Aufmunterungsrufe. Ich zählte gefühlt jede 100m und war irre glücklich, als endlich die Stadionbahn auftauchte. Die letzten 300m nochmal Gas geben (zumindest sowas in der Richtung) und dann war da endlich das Ziel. Geschafft!!! Und das in insgesamt 1:28:00. Schneller als im letzten Jahr und sogar unterhalb der heimlich erhofften Zielzeit von 1,5 Stunden. Glücksgefühle!

Im Ziel traf ich die anderen wieder und auch das Mädel vom Radbattel. Alle hatten es geschafft, mehr oder weniger zufrieden. Ominöse 5 Minuten Zeitstrafe, sowie 5 Minuten Zeitguthaben bei dem ein oder anderen inklusive, die Zeitnahme muss im nächsten Jahr definitiv verbessert werden. Mit kühlen Getränken ließen wir den 10. MöWathlon ausklingen. Dank des Supportteams gab es auch viele tolle Fotos. Das hat Spaß gemacht – Wiederholung im nächsten Jahr garantiert!!!

Nina K.

 

17.06.2018 – AWO Stadtlauf Hattersheim

Heimspiel –

Der AWO Lauf in Hattersheim wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgetragen und mal wieder mit großartigem Erfolg! Der Lauf ist gut organisiert und die kompletten Einnahmen werden gespendet!

Des Weiteren ist der AWO-Lauf auch das Heimspiel der LückenLäufer Rhein-Main und wir sind natürlich auch schon das dritte Mal in Folge mit dabei! In diesem Jahr starteten drei Läufer über die 5km Distanz und neun Läuferinnen und Läufer über 10km.

Nachdem ich mit Janek und Michl schon am Freitag in Wallau gestartet bin, wollten wir den AWO Lauf nutzen um mal einen Crescendo im Wettkampf zu probieren. Also war die die Vorgabe die Kilometer 1-3 in einem Schnitt von 5 min/km zu laufen. Bei Kilometer 4-6 wurde das Tempo um 15 sek/km angehoben. Bei Kilometer 7-9 ebenfalls nochmal um 15 sek/km und der letzte Kilometer hieß dann „Feuer frei“… bei Kilometer 8 musste Michl leider etwas abreisen lassen und so liefen Janek und ich den letzten Kilometer „gegeneinander“ aus … es hat sehr viel Spaß und lief erstaunlich leicht.

Auch die restlichen LückenLäufer kamen glücklich ins Ziel und erreichten teilweise sogar neue Bestzeiten!

Nach dem Lauf saßen wir alle noch gemütlich zusammen, bei Kaffee, Kuchen, Wurst und alkoholfreiem Bier und haben den gemeinsamen Vormittag noch schön ausklingen lassen.

Bis zum nächsten Jahr…

Marc B.

 

15.06.2018 – Mittsommerlauf Wallau

Volle Power -
Mein Ziel ist es bei den 5km mal an der 20 Minuten Grenze zu schnuppern… und was liegt da näher, als dies erstmal über 3km zu probieren mit einem Schnitt unter 4 Minuten. Und als Janek und Michael unbedingt in Wallau (über 10k) starten wollten, habe ich mich angespornt genug gefühlt dort die 3k zu ballern. Gesagt getan, also fing ich knapp nach dem Kreisstadtlauf damit an mir einen Trainingsplan für die 3k zu schreiben für vier Wochen -  was nichts anderes als Intervalle Powern bedeutete. Das schlimmste an dem Freitag war die Aufregung. Ich war, glaube ich, noch bei keinem Wettkampf so aufgeregt wie heute. Es waren doch nur 3k! aber der Druck in mir RIESENGROSS. Janek und Michl redeten mir noch gut zu, doch als ich im Startblock stand, wurde ich richtig nervös. Gefühlt standen vor mir 100 Kinder- und Jugendliche – wie sollte ich da nur auf dem kurzen Weg an allen erstmal vorbei kommen? Der Startschuss fiel und die Massen sprinteten wie verrückt drauf los. Natürlich auch alle (langsameren) Kids vor mir. Also waren die ersten 500m ein reines Hindernisrennen.  Nach einem Kilometer hatte ich dann aber so ziemlich alle eingeholt und war zwischenzeitlich auf Platz 6. Jetzt geht diese kurze Strecke den ersten Kilometer bergab und der zweite ist schön flach… und was heißt das für den dritten? Natürlich wieder bergauf (obwohl hier der Begriff „berg“ wohl etwas zu hoch gegriffen ist)… und genau das ist meine Schwachstelle!
Als ich um die Kurve zur langgezogenen ansteigenden Zielgerade einbog, dachte ich daran aufzuhören und fühlte mich absolut platt! Doch die vielen Anfeuerungen an der Strecke haben mich irgendwie weiter laufen lassen und das war auch gut so. Zwar hat mich genau auf diesem letzten Stück noch ein Jugendlicher eingeholt, aber dennoch habe ich es in, für mich unglaublichen, 11:31 Minuten ins Ziel geschafft! Mit Gesamtplatz 7 und Platz 2 in der AK mehr als zufrieden!


Absolut ausgelaugt und platt war ich überglücklich und habe mir erst einmal zwei alkoholfreie Bier reingeschüttet. Während ich glücklich und erleichtert unter der leeren Dusche stand, fiel der Startschuss für Michl und Janek über die 10k Strecke.
Nach diesem wirklich anstrengendem Lauf, habe ich die 5k unter 20 Minuten erstmal wieder etwas hinten angestellt. Der Fokus in den nächsten Wochen steht auf City Triahtlon Frankfurt über die olympische Distanz und davor habe ich ebenfalls einen mega Respekt.


Alles in allem war es für uns alle ein toller und erfolgreicher Abend und kommen definitiv nächstes Jahr wieder!

Marc B.

 

 10.05.2018 – Kreisstadtlauf Hofheim-Höchst

Geheimsache Sub 1 Stunde -

Jedes Jahr an Vatertag dasselbe Prozedere. Es geht zum Kreisstadtlauf. Dieses Mal unter etwas anderer Vorraussetzung. Am Sonntag vorher war ich zwar nur Halbmarathon statt Marathon gelaufen, aber gehandicaped durch eine Zahn-OP, wollte und durfte ich nur moderat laufen. Nachdem ich zu Marc gesagt hatte, dass ich ca. einen 6er-Schnitt laufen wollte und mir einen netten Lückenläufer-Laufpartner suchen wolle, kam uns die Idee, dass dies Lars sein könnte, der gerne mal unter die Stunde laufen wollte und zuletzt dies nur um knapp 36 Sekunden verfehlt hatte.

Die Wetterprognose war eher schlecht und nach unzähligen „es wird regnen“- Nachrichten per WhattsApp, trafen sich diesmal 11 Lückenläufer in Hofheim. Es tröpfelte etwas als wir unsere Laufbeutel abgaben. Die Idee heimzuradeln war längst verworfen, aber pünktlich zum Warmlaufen blieb es trocken, was auch während des Laufs und der Party im Anschluss so bleiben sollte.

Beim Einlaufen erkundigte ich mich nochmal bei Linda, ob Lars ein Ziel habe. Sie meinte sub 1h sei wohl sein Ziel, aber man dürfe ihn nicht darauf ansprechen. Pünktlich um 10 Uhr erfolgte der Start. Unsere Spitzenläufer Raffi und Marc sprinteten sofort los und schafften hervorragende Zeiten zwischen 40 und 45 Minuten. Es folgten Janek, Dirk, Ronny, Daniel und Katha, die zum Teil ihre persönlichen Bestzeiten liefen.

Auch Linda, Doreen, Lars und ich machten uns auf und bewältigten ohne größere Probleme die Steigung an der Elisabethenstraße. Linda zog etwas davon. Doreen, Lars und ich liefen konstant unter dem 6er-Schnitt und ich nutzte die Erdbeermeile für eine kleine Pipipause. Doreen und ich merkten sofort, dass Lars einen ziemlichen Ehrgeiz entwickelte. Bei km 3 konnten wir noch letztmalig etwas quatschen. Danach wurde die Kommunikation meinerseits sehr einseitig. Sorry Lars, dass ich dich die ganze Zeit vollgequatscht habe. Lars meinte bereits sehr früh, dass wir zu schnell seien. Ich entgegnete ihm, dass es ja wohl ein für ihn angenehmes Tempo sei und so purzelte unser Schnitt auf 5:45/km. Die erste Wasserverpflegung in Zeilsheim war erreicht. Hier verloren wir leider Doreen, die neben Wasser auch noch Musik- und Bonbonprobleme hatte und letztendlich angeblich 2 Sekunden zu langsam für sub 1h war. Liebe Doreen, sch.... drauf. Du bist unser Held und kannst stolz sein. Der nächste 10er mit einer offiziellen Zeit unter 1h kommt spätestens am 17.6. beim AWO-Lauf.

Wir liefen zu zweit weiter. Nach Zeilsheim kam die nächste Ansage von Lars: „Meine linke Wade zwickt!“ Ich entgegnete ihm, dass dies egal sei. Linda war in unseren Blick gekommen und so motivierte ich ihn, sie einzuholen. Stück für Stück kamen wir näher. Es kam die Brücke an der Jahrhunderthalle und die Unterführung in die Höchst AG. Wir hatten im Schnitt kaum verloren und meine Hoffnung das Ziel zu erreichen wuchs stätig. Lars schnaufte ordentlich und haderte immer mal wieder über das Tempo und die Wade. Ich ging nicht weiter darauf ein und forderte ihn immer wieder auf lange Schritte zu machen, um nicht langsamer zu werden. Nach der zweiten Getränkestation musste ich zu einer Notlüge greifen. Lars wollte wissen, ob es außer zum Schloss noch einmal hoch gehe. Die Steigung vom Industrieparkausgang bis Höchst verschwieg ich ihm. Stattdessen zeigte ich Lars den Brüningbau, der in der Ausschreibung extra erwähnt wird, und warnte ihn vor dem Blitzer. Plötzlich hatten wir Linda erreicht. Aber statt gemeinsam zu laufen, gab sie wieder etwas Gas und trieb Lars erneut an. Hier griff dann das alte LückenLäuferspiel von Marc und mir. Ich zeigte Lars eine Frau in der Ferne, zu der wir unbedingt die Lücke schließen wollten. Im Nachhinein wussten wir beide nicht, ob wir dieses Ziel erreichten.

Km 9 passierten wir nach 52:30 min. Es sollte reichen. Der Rest war ein Schaulaufen, wenn auch ein gequältes. Vorbei am Foto- und Supportingteam und ein letzter „Sprint“ zum Schloss hoch. Wir finishten bei 58:22 min. Sub 1h!!!!!!

Herzlichen Glückwunsch Lars! Anschließend gab es lecker Wurst, Kuchen, Bier und Kaffee. Das hatten wir uns alle verdient.

Michel H.

P.S.: Lars, es ist nur eine Trainingsfrage bis man bei diesem Tempo eine gute Stunde durchbabbeln kann!!! ;-D

 

06.05.2018 – Gutenberg Marathon Mainz

Marathon oder doch „nur“ ein Halber? -

Bei Kaiserwetter trafen sich Raffi, Elena und ich in Mainz am Rheinufer. Dank WhatsApp gesellte sich auch noch unser neustes LückenLäufermitglied Maria mit Lauffreund Michael dazu.

Elena wollte die 1:40h angreifen und fand in Raffi einen Laufbegleiter, der nach dem Radrennen am 1.5. nicht volles Tempo gehen wollte/konnte. Mein Ziel war der Marathon in 3:30h. Also machten wir uns nach dem Startschuss erstmal etwas gemeinsam auf. Schnell hatten wir die Pace von 5:00min/km und kamen bei unserem Klappingteam Katha und Jürgen – Kollege aus der Praxis – vorbei. Nach drei Kilometern verabschiedete ich mich von Raffi und Elena, die jetzt deutlich schneller werden mussten. Nach der obligatorischen Pipipause bei km 3 machte ich mich in ziemlich konstanten Tempo auf durch Mombach. Die Stimmung war hervorragend. Die erste Runde beim Mainzmarathon bzw. HM ist zuschauertechnisch nicht zu übertreffen.

Leider sagte mein Magen nichts Gutes und auch die Beine wollten nicht so laufen wie ich es sonst nach der Vorbereitung kannte. Schnell ging das Kopfkino los und nach einigem Hadern, musste ich mir eingestehen, dass bei diesen Temperaturen heute und meinem Zustand der HM wohl die bessere Alternative zu sein. Mit Frust im Bauch lief ich die 21,1 km zu Ende. Nach dem Wendepunkt in Richtung Laubenheim sah ich Raffi und etwas dahinter Elena wieder und gab ihnen noch etwas Antrieb per Anfeuerung und auch Katha und Jürgen klatschten dort wieder.

Am Ende gestand Raffi, dass sie etwas langsam angegangen waren. Bei diesem Wetter aber auch verständlich. Es gab leckeren Kuchen, Bretzeln und Erdinger alkoholfrei. Während wir auf den Schlussprint der Marathonelite warteten, finishten auch noch Maria und Michael. Ein schöner Lauf in Mainz. Allerdings vielleicht wirklich am  besten der Halbe.

Michel H.

 

15.04.2018 – Strassenlauf DA-Griesheim

Marathonvorbereitung -

Meine Marathonvorbereitung sah für dieses Wochenende einen Halbmarathon in 1:40 h vor und so entschloss ich mich den Weg nach Griesheim zu fahren. Kurzentschlossen entschied sich Elena den 10er zu laufen. Marc war vor ein paar Jahren dort seine persönliche Bestzeit auf der Wendepunktstrecke gelaufen und meinte, dass der Lauf nicht landschaftlich reizvoll sei, aber schnell. Es stellte sich heraus, dass die Streckenführung seitdem verändert wurde. Mit etwas vollem Bauch nach einer Feier am Abend vorher starteten wir los. Elena und ich planten ungefähr dieselbe Pace. Das passte sehr gut. Ich startete etwas schneller, allerdings zog Elena bereits nach dem ersten Wendepunkt an mir vorbei. Mit etwas Abstand versuchte ich mich an ihre Fersen zu klemmen. Bei km 5 ging es über die Autobahnbrücke und ich lief langsam auf. Kurz vor dem Wendepunkt waren wir fast gleichauf. Leider stellte es sich heraus, dass der Wendepunkt für den HM ein gutes Stück später folgte. Ich verabschiedete mich von Elena, die in hervorragenden 46:50 min. finishte und in ihrer AK 4. wurde!!!! Bei mir wurde es bis zum Wendepunkt wellig, dann wieder über die Autobahnbrücke und entlang der Umgehungsstraße wieder zurück, ehe diese Runde ein zweites Mal anstand. Langsam wurde die Temperatur immer wärmer, die Sonne schien. Mein Plan 1:40h zu unterbieten lief ziemlich konstant. Leider gab es in meinem Bereich wenig gleichschnelle Mitläufer, so dass ich ziemlich alleine die zweite Runde lief und punktgenau 1:39:42h lief.

Sehr zufrieden fuhren wir anschließend nach Hause. Wenn es in dieser Jahreszeit mal wieder ein HM-Training geben soll, komme ich wieder. Die Organisation war topp, die Strecke eher funktionell.

Michel H.

 

08.04.2018 – Seligenstädter Wasserlauf

Der Mainuferlauf-Klassiker -

Linda und ich hatten uns, dank Marc seiner Veranstaltungsliste, den Wasserlauf in Seligenstadt ausgesucht. Zudem konnte ich noch Erik, einen befreundeten Arbeitskollegen, für seinen ersten Laufwettkampf motivieren.

Dies war sozusagen das erste schöne, sonnige Wochenende inklusive Frühlingsfeeling. Der Wettkampf war gut organisiert, es waren bei Anreise genügend kostenlose Parkplätze vorhanden zu denen man eingewiesen wurde. Insgesamt waren 998 Läufer am Start. 9 Uhr starteten die 25 km Läufer und 5 min. später die 10 km Läufer. Ich hatte im Vorfeld schon ganz gut trainiert und plante einen geheimen Angriff auf die unter eine Stunde Zeit. Linda hatte dies ja bereits beim Mainuferlauf in Offenbach geschafft. Sie hatte sich diesmal nicht so viel vorgenommen, da Linda nicht so häufig trainieren konnte. Außerdem sollte der Spaß im Vordergrund stehen.

Nach dem Start ging es ganz gut los und vor allem immer schön flach am Main entlang. Nach ca. 2 km konnte ich mich ein gutes Stück von Linda absetzen. Doch nach ca. 4 km war sie wieder dran und zog relativ locker an mir vorbei. Diesmal versuchte ich dranzubleiben und konnte ab Kilometer 7 wieder aufschließen. Kam aber auch dadurch, dass Linda auf Grund einer älteren Verletzung etwas Tempo herausnahm. Ich musste versuchen unter 6 min. zu laufen, was mir auch bis 8,5 km gelang. Leider konnte ich dieses Tempo nicht bis zuletzt halten und lief bei 1:00:36 h über die Ziellinie, Linda kam bei 1:01:46 im Ziel an. Ich hatte trotzdem meine persönliche Bestzeit um 40 sec. verbessert. Irgendwann schaffe ich nochmal die unter eine Stunde Zeit. Letztendlich Dabei sein ist alles.

Erik sahen wir nach dem Ende unseres Laufes bei Kilometer 15 und konnten ihn nochmal anfeuern für die letzten 10 km. Er lief bei seinem ersten Volkslauf nach 2:13:03 h ins Ziel.

Danach gab es noch paar Bierchen und wir hatten einen sehr schönen Sonntagvormittag erlebt.

Lars R.

 

 

11.03.2018 Halbmarathon Frankfurt

Mein erster Halbmarathon -

Um 6:30 klingelte der Wecker, denn ich hatte gelesen, dass man 3 Stunden vor dem Start frühstücken soll. Ist ja für einen Sonntagmorgen auch eine moderate Zeit...

In der Commerzbank Arena angekommen hatte ich dann auch schon wieder Hunger... also gab es ein kleines, zweites Frühstück. Unser Treffpunkt verlagerte sich von „vor dem Eintracht Museum“ auf „vor den Damen-Toiletten“. Prima, diese Chance nutzte ich dann auch direkt. Nachdem wir die Laufpartner festgelegt haben, war ich sehr froh, Chrissie an meiner Seite zu haben, die ähnliche Pläne hatte wie ich... ankommen, egal wie.

Das sehr motivierte Support-Team trafen wir dann kurz vor dem Start, tatsächlich vor dem Eintracht-Museum und deponierten unsere Taschen und Rucksäcke bei Ihnen.

Um 10 Uhr fiel der Startschuss für die Elite-Starter, dann ging es in mehr oder weniger kleinen Startgruppen auch für alle anderen los. Um 10:15 Uhr starteten wir dann...die ersten Kilometer vergingen wie im Flug und der Plan „gemütlich loszulaufen, damit wir auf zwei Beinen das Ziel erreichen“ war direkt hinfällig...

Chrissie schaute auf die Uhr und sagte, das wir den letzten KM in 5:50 min gelaufen sind. Das war eindeutig zu schnell. Also drosselten wir das Tempo etwas und ich konnte mich sogar, auch wenn es nur kurze Sätze waren, unterhalten.

Bei Kilometer 5 gabelten wir dann eine einsame Läuferin auf, die auch ihren ersten HM lief. Von nun an ging es zu dritt weiter. Bis Km 12 war alles prima, wir liefen immer noch einen 6er Schnitt , die Beine wurden allerdings langsam schwerer. Dann kam die Info von Chrissie „jetzt geht es erstmal nur bergauf“... was für eine schöne Nachricht. Wir kämpften uns Kilometer für Kilometer durch und ich bekam plötzlich, woher auch immer, einen Energieschub bei km 15. Also verabschiedete ich mich von den Mädels und legte noch einen kleinen Gang zu. Als mir auf der Gegengeraden Marc und Janek entgegenkamen, steigerte ich das Tempo nochmal auf einen Schnitt von 5:50 min... für ca. 2 Minuten. Jetzt war ich platt.  

Bei Kilometer 19 war dann endlich das Stadion in Sichtweite...aber woher sollen denn jetzt noch 2 km kommen... na klar, noch einmal um das Stadion herumlaufen... ich glaube der letzte Kilometer war der längste, den ich je gelaufen bin.
Nach ca. 2:11 Std kam ich dann sehr glücklich und auf zwei Beinen, im Ziel an, kurz darauf folgte auch Chrissie, ebenfalls „laufend“...

Es war super!! Ich freue mich schon auf`s nächste Jahr.

Katha T.

 

18.02.2018 Halbmarathon Mörfelden

Renneinteilung ist alles -

- 4 Grad zeigte das Thermometer an, als ich nach dem Scheibenfreikratzen ins Auto stieg. Also das perfekte Wetter für einen Halbmarathon. Die strahlende Sonne sorgte allerdings dafür, dass man die Kälte nicht gleich wahrnahm und sich auf das Laufen freute.

Eigentlich wollte Michl mit mir den Halbmarathon laufen, aber leider musste er krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Glücklicherweise kam Lars als fotografische und moralische Unterstützung ebenfalls nach Mörfelden. Den Halbmarathon im Februar vor den Toren Frankfurts nutzen wir ganz gerne um unsere Form unter Wettkampfbedingungen zu testen und versch. Herangehensweisen auszuprobieren. Da die Strecke ein relativ flacher 2-Runden-Kurs ist, bietet dieser perfekte Bedingungen für diverse Experimente.

Meine Idee war es, die erste Runde in einem 5er Schnitt zu laufen um in der zweiten Runde evtl. nochmal einen drauf zu legen. Da ich meistens sofort 100% laufe, sollte dieser Lauf mein Trainingslauf werden, mir die Kraft besser einzuteilen. Gesagt getan… der erste Kilometer lief auch noch nach Plan. Dann allerdings kristallisierte sich ein Läuferpaar direkt hinter mir heraus, dass sich unentwegt mit schlauen Sprüchen selbst lobte. Das konnte ich mir auf keinen Fall längere Zeit antun. Also habe ich unserem Motto nach, die nächste Lücke geschlossen, die auch schon einen kleinen Abstand zu uns hatte. Nachdem ich relativ zügig aufgelaufen war, bin ich der Gruppe ihr Tempo schön mitgelaufen. Es dauerte einige Zeit bis ich bemerkte dass meine Durchschnittszeit schon fast bei einer 4:51 min/km lag. Und schon waren meine guten Vorsätze dahin. Die erste Runde lief ich also viel zu schnell! Nun war meine Idee, dieses Tempo relativ lange durchzulaufen. War … nach knapp 12 Kilometern hatte ich das Gefühl meine Vorderläufer wurden immer langsamer und ich schloss eine Lücke nach der anderen. Ok -  nicht die anderen wurden langsamer, ich wurde minimal schneller … und so purzelte meine Durchschnittszeit Sekunde um Sekunde. Nach Kilometer 17 war ich schon bei 4:44 min/km und nun setzte genau das ein, was ich befürchtet habe… ich war platt! Nach kurzer Berechnung der möglichen Endzeit und einer möglichen unerwarteten Bestzeit, habe ich nochmal alle Kräfte mobilisiert um das Tempo zu halten. Um es kurz zu machen… es hat für eine neue Bestzeit zwar nicht gereicht, aber am Ende bin ich generell erst das zweite Mal unter 01:40 Stunde geblieben und auch das erste Mal ist auch schon 7 Jahre her … demnach war ich nach meinem Lauf total erschöpft und super glücklich mit meiner Zeit und dieser nicht geplanten Strategie.

Genau darum liebe ich diesen Vorbereitungslauf in Mörfelden… und im nächsten Jahr werde ich es wieder tun!

Marc B.

21.01.18 Staffelmarathon - Mörfelden

4 x 10,55km –

bedeutet in Summe einen Marathon! Waren wir im letzten Jahr noch mit einer Staffel am Start, waren es in diesem Jahr gleich deren drei! Und alles Mixed-Staffeln, das heißt zwei Frauen und zwei Männer. An unserem letztjährigen Weihnachtsessen haben wir die Gruppen ausgelost und versucht, anhand von den vermeintlich vier Laufschnellsten als Gruppenkopf gesetzt, die Gruppenstärke ausgeglichen zu halten. Des Weiteren musste sichergestellt sein, dass jeweils 2 Frauen und 2 Männer die Teams besetzten. Eigentlich lief dies auch recht ordentlich ab, bis kurz vor dem Event in Gruppe drei mehrere Läufer(-innen) und Ersatzläufer (krankheitsbedingt) ausgefallen sind. Dennoch haben wir es noch einen Tag vorher geschafft das Team 3 entsprechend zu besetzen. Wie sich „leider“ jedoch herausstellte, viel zu stark. Die Reihenfolge der Staffel hat jedes Team, je nach Renntaktik, vorab selbst bestimmt.


Team I:     Lars, Linda, Marc, Klaudia
Team II:     Michael, Doreen, Stefi, Daniel
Team III:    Katha, Elena, Julian, Thorsten

Jetzt aber zum Rennen. Aufgrund der heftigen Regenfälle der letzten Tage, erwartete uns auf einzelnen Streckenabschnitten, ein etwas schlammig aber dennoch ordentlich belaufbarer Boden. Bei vorherrschenden drei bis vier Grad über dem Gefrierpunkt kam pünktlich zum Rennen jedoch die Sonne zum Vorschein und schaffte somit etwas schönere Rahmenbedingungen.

Um Punkt 9 Uhr wurden die ersten Staffelläufer auf die Strecke geschickt. Es war schon zu erahnen, dass Team II mit Michael als Startläufer, die interne Führung übernehmen wird. Knapp 8 Minuten später kam Team III mit Katha in die Wechselzone. Lars kam, mit persönlicher Bestzeit, weitere 7 Minuten später ins Stadion. Nach der zweiten Runde wechselte die Führung. Elena (Team III) sprintete an Doreen (Team II) vorbei und übergab an Julian. Doreen, ebenfalls mit persönlicher Bestzeit, gab den Staffelchip an Stefi weiter. Linda, die mit Krämpfen und Seitenstechen ins Stadion einlief übergab an mich und ich ging für Team I in die vorletzte Runde. Julian baute souverän für Team III den Vorsprung noch weiter aus und somit konnte Thorsten, mit komfortablen 19 Minuten Vorsprung, in die letzte Runde starten. Nach 7,5 Kilometern überholte ich dann eine stark kämpfende Stefi und schickte Klaudia für Team I in die letzte Runde. 6 Minuten später ging auch Daniel für Team II ins Rennen und nun begann das Eheduell, welches Daniel für sich entschied.

Am Ende kamen LückenLäufer Team III mit 03:37:50 Stunden ins Ziel und gewannen damit das interne Duell. Das Team LückenLäufer II kam 03:57:17 Stunden, gut 20 Minuten später über die Ziellinie und schafften es gerade noch unter die 4-Stunden-Marke. Klaudia, die ebenfalls ihre persönliche Bestzeit gelaufen ist, kam für das Team LückenLäufer I nach 4:14:59 Stunden ins Ziel.

Die Zeiten und Platzierungen waren für uns nur zweitrangig. Spaß und Teamgeist steht bei uns, wie immer im Vordergrund. Zum Abschluss eines tollen Sonntagvormittags konnten einige noch nicht genug von Sport bekommen und ließen sich auf der Tartanbahn noch zu einer spontanen internen Gruppenplank hinreißen.

Alles in allem war es wieder ein tolles Event, das super organisiert war. In den Pausen, während die Läufer(-innen) auf der Strecke waren, konnten sich alle anderen im warmen, bei Kaffee und Kuchen, bzw. später auch bei einem isotonischem Kaltgetränk und Wurst, erwärmen und stärken.

Sicherlich werden wir im nächsten Jahr wieder dabei sein, evtl. sogar wieder mit der ein oder anderen Staffel mehr.

Marc B.

31.12.2018 – Silvesterlauf Weilbach

 Letzter Lauf des Jahres …

Wie bereits in den vergangenen Jahren sollte der Silvesterlauf in Weilbach das durchaus erfolgreiche LückenLäuferjahr beenden. Angestachelt durch die Weihnachtsfeier am 22.12. und die wachsende Zahl an LückenLäufern, haben sich 4 LückenLäuferinnen, 8 Männer und unser jüngstes Mitglied Tom von den LückenLäufer Juniors gemeldet. Hinzu kam bei den Walkern noch Gaby aus dem Seniorenteam der LückenLäufer.

Leider musste Marc krankheitsbedingt absagen und Chrissie wollte nach den körperlichen Strapazen am Morgen nicht vor Neujahr einschlafen und verzichtete daher. Danke aber für die tollen Fotos und das Anfeuern.

Vor dem Start wurde wie immer tief gestapelt, was das Leistungsvermögen und die geplante Pace anging. Kaum war der Böllerstartschuss erfolgt, wurde dann doch mächtig losgerannt. Unsere Spitzenläufer Jürgen und Pascal waren schnell nicht mehr in Reichweite und finishten in unter 1 Stunde. RESPEKT!

Dahinter bildete sich ein Trio mit Janek, Dirk und mir, welches immer eng zusammen blieb. Bergab war Dirk absolut der schnellste und holte immer ein paar Meter raus, um sich dann am Berg einholen zu lassen. Gott sei Dank geht es am Ende ja über den Dichterhügel, so dass ich ab km 10,5 meine Berglaufqualitäten ausspielen konnte. Das Ziel unter einer Stunde zu bleiben verpassten wir knapp. Ich sogar nur um 7 Sekunden.

Alle anderen liefen ebenfalls hervorragende Zeiten und waren rund um zufrieden. Nur Lars musste wegen einer Wadenverletzung das Transportfahrzeug zurück nach Weilbach nehmen. Gute Besserung!!!

In der Zwischenzeit waren Tom und Meli auf der kurzen Strecke – 1250m -  unterwegs und liefen ihre Konkurrenz bestimmt in Grund und Boden. Super Tom für deine klasse Leistung. Ich werde dein Dauergrinsen im Anschluss bestimmt nicht vergessen.

Schnell wurde der obligatorische Finishersekt abgeholt und das letzte Gruppenfoto 2018 geschossen.

Danke an alle an viele tolle Momente 2018 und an mindestens genauso viele 2019!!!!

Wir sind das beste Team. Go LückenLäufer Rhein-Main.

Michel