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 25.06.2017 – Wiesbaden-Duathlon Kloppenheim

 

Distanzen:

kurz  2,5 km Laufen – 19 km Radfahren – 2,5 km Laufen

lang  5,0 km Laufen – 25 km Radfahren – 5,0 km Laufen

 

Im Zeichen der Erdbeere -

Nachdem Linda und ich eine Woche vorher zur Streckenbesichtigung angerückt waren, haben sich insgesamt noch 7 LückenLäufer zu diesem Event „Im Zeichen der Erdbeere“ angemeldet. Dirk und Daniel starteten über die lange Distanz sowie Klaudia, Linda, Michael, Marc und Lars entschieden sich für die kurze Distanz. Im Vorfeld hatte der Veranstalter schon angekündigt, dass die Strecken wegen der Steigungen doch recht anspruchsvoll seien. Fotografie und Fanlager übernahmen Lina, Sophia, Stefi und Nick.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und auch nicht zu groß. Parkplätze waren ausreichend vorhanden und das Wetter war ein windiger Sonne-Wolken-Mix mit 24 Grad. Nach dem Abholen der Startunterlagen checkten wir in der Wechselzone unsere Rennmaschinen ein. Steffi und Sophia machten nach der Wettkampfbesprechung noch ein paar Gruppenbilder und dann konnte es auch schon losgehen.

Zuerst wurde die kurze Distanz gestartet. Michael und Marc starteten wie erwartet recht flott, wobei Marc schon sehr flott unterwegs war. Linda, Klaudia und ich liefen erstmal vorsichtig von hinten los. Die ersten 1,5 km ging es nur bergauf. Da es sich aber um einen Wendepunktkurs handelte, ging es ja auch wieder bergab. Toll war daran, dass wir alle untereinander abklatschen und uns anfeuern konnten. Als ich bei Kilometer 2 war, hörte ich den Stadionsprecher, dass Marc bereits als erster in die Wechselzone kam und somit auch als erster auf das Rad stieg. Beim Einlaufen in die Wechselzone hatten wir allesamt nochmal ordentlich Unterstützung von Dirk und Daniel, die dann kurze Zeit später zu ihrer langen Distanz starten sollten.

Doch die Radstrecke hatte es aus meiner Sicht schon in sich. Bei Anfangs zwei harten Anstiegen konnte ich zwei Fahrerinnen überholen und bei Kilometer 17 konnte ich noch jemanden hinter mir lassen. Es waren zwischenzeitlich schnelle Abfahrten und Kurven dabei. Man musste immer konzentriert sein und das Schalten nicht vernachlässigen. Meine Oberschenkel brannten schon ordentlich und zu diesem Zeitpunkt war ich froh, dass ich mich für die kurze Distanz entschieden habe. In der Wechselzone fiel das Laufen nach dem Rad wie gehabt sehr schwer, aber so nach einem Kilometer ging es wieder. Obwohl das Laufen nicht meine Lieblingsdisziplin ist, konnte ich auf der Laufstrecke noch tatsächlich einen Läufer überholen. Im Zielbereich gab es dann lautstark Unterstützung der weit vorn platzierten Lückenläufer Marc und Michael, sowie von unserem Fanlager. Klaudia und Linda kamen kurze Zeit später ins Ziel, wir fühlten uns alle großartig und gönnten uns eine Große Schale Erdbeeren.

Nun warteten wir alle ganz ungeduldig auf die eigentlich wahren Helden der Lückenläufer… auf Daniel und Dirk… die hatten sich mit der langen Distanz schon einiges mehr an Anstrengung auferlegt.  Aber auch diese meisterten beide souverän. Unter tosendem Applaus kam Daniel kurz vor Dirk ins Ziel… und dann gab es erstmal Nudeln für alle. Sophia und Stefi hatten mit den Fotos ganze Arbeit geleistet. Vielen Dank.

Rundum eine schöne Veranstaltung und bestimmt bis nächstes Jahr.

Lars R.

 

23.06.2017 – Mittsommerlauf Wallau

Midsommar –

wo sonst als in Wallau könnte das Fest zur Sommerwende, was in den skandinavischen Ländern besonders gefeiert wird, mehr gewürdigt werden …

In diesem Jahr ging es in die 22. Ausgabe vom Mittsommerlauf und als diesjähriger Pate stand kein geringerer als Eintracht-Legende Alexander Schur diesem Lauf zur Seite und schickte die Läufer auf die Strecke.

Die Temperaturen waren mit 29 Grad nicht gerade angenehm und ich befürchtete das schlimmste, doch im Endeffekt ging es eigentlich ganz gut. Von uns gingen neben mir, noch unser neues Teammitglied Raphael, Michl und dessen Sohn Pascal an den Start. Pascal startete zum ersten Mal über die 10km Strecke und Michl begleitete ihn selbstverständlich. Trotz des warmen Wetters peilte ich eine Zeit unter 45 Minuten an und wollte mal schauen was am Ende noch so geht.

Raphael und ich reihten uns also weiter vorne im Feld ein und lernten dabei noch kurz die Jungs vom KCR Sindlingen kennen. Direkt nach dem Start war das Tempo extrem hoch … gleich mal unter 4 min/km… also viel zu schnell für mich. Ab dem zweiten Kilometer hat sich Raphael auch schon etwas von mir entfernt und lief aus meiner Sicht sehr entspannt weiter nach vorne. Nach 8 Kilometern hatte ich noch einen super Schnitt von 04:26 min/km vorzuweisen, doch ich merkte schon wie meine Kräfte weniger wurden… von Raphael war schon lange nix mehr zu sehen und so schleppte ich mich die letzten beiden Kilometer ins Ziel und verlor auf die Gesamtzeit noch ganze 4 Sekunden.

Im Ziel wartete Raphael schon, der mit einer Zeit von 42:14 Minuten ins Ziel eingelaufen ist. Bei mir zeigte die Uhr 45:20 Minuten an, womit ich auch aufgrund des Wetters absolut zufrieden bin, auch wenn ich mein eigentliches Ziel leicht verpasst habe.

Der absoluten Knaller folgte allerdings 10 Minuten später... Pascal kam nach herausragenden 54:30 Minuten gemeinsam mit Michl ins Ziel! Herzlichen Glückwunsch!

Nach einem tollen Event, sowie Leberkäsbrötchen, Wurst, Kuchen und Kaffee ging es mit frischen Erdbeeren und Läufebrot nach Hause.

Marc B.

 

04.06.2017 – Dämmermarathon in Mannheim

 Mal etwas Neues für alle -

Zehn Wochen Vorbereitung, um die 500km in den Laufschuhen, von schnellen Tempoläufen bis hin zu den langen Distanzen zwischen 30-40km, man könnte sagen wir waren vorbereitet auf den 04. Juni zum Dämmermarathon in Mannheim. Die Gegebenheiten auch bestens, nicht zu warm, kein Regen, eine gute Organisation beim größten Massensportevent in der Rhein-Neckar-Region. Die Anreise mit knapp einer Stunde war auch problemlos. Vor Ort im inneren Kern von Mannheim war bereits sehr viel los bei unserer Ankunft, es wurden verschiedene Wettkämpfe ausgetragen vom Kids-Run über 10km, Halbmarathon, alles dabei. Nach dem Deponieren der Wechselkleidung und kurzer Orientierung für später hätte es eigentlich gleich los gehen können, aber es war noch genügend Zeit für die Zuckeraufnahme da, der Crêpes-Wagen stand da wie gerufen.

Die Startaufstellung war auch sehr gut organisiert, die Startblöcke gut erreichbar. Der für uns passende Block zwei hatte +10 Minuten zur Startzeit also wieder etwas warten. Dafür war der Start um so besser, an der Tribüne vorbei mit einer Menge begeisterten Zuschauern, ähnlich einem Formel 1 Rennen mit grüner Ampel, volles Programm! Da war der fliegende Start ein Genuss. Mit einer Ehrenrunde um den Rosengarten ging es los raus auf eine lange Gerade in Richtung Mannheimer Nord-Osten. Die Ziele waren klar: Marc wollte unter vier Stunden bleiben zum ersten Mal, ich für mich hätte da auch nicht dagegen gehabt, war mir aber bewusst das gut durchkommen auch genügen wird. Michael hat sich bereit erklärt mich auf meinen ersten 42,195km zu begleiten, in meinem Tempo. Es ging hinaus aus der Innenstadt vorbei am Waldhof-Stadion und am Flugplatz, auch hier waren viele Zuschauer am Straßenrand, einige machten sogar ein kleines Grillfest mit Familie und Freunden daraus, eine super Stimmung rund um! Weiter ging es etwas raus über Fahrradwege in die Randbezirke beziehungsweise Vororte von Mannheim. Marc lief voran und war zu diesem Zeitpunkt etwa eine Minute vor uns. Zur Kehrtwende ging es nach Seckenheim, ebenfalls ein Vorort. Die Stimmung und Begeisterung der Menschen dort war phänomenal, so was hatte ich bisher noch nicht erlebt. Alt und jung, groß und klein, es schien so als stünde das ganze Dorf kopf. Aus der Party-Hochburg heraus ging in Richtung Neckar wieder über Fahrrad- Feldwege zurück in die Stadt. Das Tempo war gut und die Versorgung an der Strecke auch. Es hätte so schön sein können. Da ich aber in der Vorwoche schon an Knieproblemen laborierte kam es wie es kommen muss, ein leichter Schmerz begann sich zu entwickeln. Aber gut, jetzt stoppen kam nicht in Frage. Zwischenzeitlich kamen war wir noch mal relativ nah an Marc dran, er hatte eine kurze Rast eingelegt, aber lief dann doch wieder vor uns los. Der Halbmarathon war fast geschafft, wieder rein in die Stadt, die Menge tobte in den Straßen. In den bekannten Quadranten der Innenstadt kam nun die Gabelung der Halbdistanz zur Volldistanz. Zu diesem Zeitpunkt war mein Körper auch schon komplett auf die Nahrung und Flüssigkeit während des Laufes angewiesen. Das Tempo bis hier blieb relativ Stabil mit einem Gesamtschnitt von 5.30 Min/km, eigentlich auf Kurs für die so magische Unterschreitung der Vier Stunden für den ambitionierten Hobbyläufer. Es stand die Überquerung des Rheines an, zuerst durch mehrere Unterführungen, dann hoch auf die Brücke. Das ließ meine Pace einknicken, da vor allem bergab ziemlich schmerzhaft war in diesem Moment. Nun folgte der eher karge weniger gut besuchte Teil durch Ludwigshafen. Viele lange Geraden, teileweise Stolperfallen, die wir aber gekonnt umschifften. Es zog sich, auch wenn ab und an mal eine Kurve in der Strecke war, gerade zu diesem Zeitpunkt eines Marathons wäre eine Motivation von außen hilfreich gewesen. Bringt alles nichts, die Zähne hatte ich schon lange zusammen gebissen, da das Knie nicht besser sonder schlechter wurde, zwischendrin dehnen, Sport-Gel, Riegel, Wasser, Elektrolytgetränk, Cola, ich nahm alles zu mir war zu bekommen war. Marc war uns auch wieder mal begegnet, er hatte die Kehrtwende gute zehn Minuten früher geschafft und war bereits auf dem Rückweg. In diesem Teil von Ludwigshafen war auch sehr viel los, viele Leute waren auf der Straße um den Läufern zu zujubeln, viele Kinderhände wurde abgeklatscht bis auch wir den Wendepunkt erreichten. Die Kilometer 27-35 die jetzt zu bewältigen waren, sind meiner Meinung nach die härtesten am Marathon. Micha blieb wie besprochen immer dabei auch wenn der Pace teilweise auf unterirdische 6:40 Min/km rutschte. Der Kredit aus der ersten Hälfte bröckelte zusehends. Erst nach 35km als die Dämmerung tatsächlich einsetzte am Rheinufer schien ich zumindest einen halbwegs ordentlichen Rhythmus wieder gefunden zu haben. Zu diesem Zeitpunkt ist es zwar noch ein Stück, aber wenn man es bisher hier geschafft hat, geht der Rest in der Regel auch klar. Also nun wieder hinüber auf die schönere Rheinseite, letzter Boxenstopp mit Wasser und Gel, alles zusammen Notwendig um das es nicht so ganz schmerzhaft sein sollte. Ein schöner Streckenpunkt war der Durchlauf der Uni mit rotem Teppich und anschließend weiter durch den Innenhof, sehr schön angerichtet, aber es war immer noch ein Stück. Das Ziel war aber zum Greifen nah, schlussendlich wieder zurück durch die Quadranten, ein paar Kurven noch, dann konnte man Kurs nehmen auf den Rosengarten mit einer halben Umrundung bis zum Ziel. Klaudi, die mit dem Zug angereist war um uns anschließend nach Hause zu fahren hatte uns entdeckt und lief spontan ein schönes Stück mit, in Chucks mit Tasche, das hat mich sehr gefreut und gab noch einmal den letzten nötigen Auftrieb bis ins Ziel. Noch einmal kurze Linkskurve zum Zieleinlauf mit wieder einem tollen Publikum, Feuerspucker, lauter Musik, es war herrlich. Und geschafft war es auch, Micha und ich liefen mit 4:13:58 ein für mich ein tolles Ergebnis trotz widriger Umstände. Marc lief mit 3:58:06 ein, ebenfalls ein super Ergebnis. Wir konnten alle zufrieden sein mit diesem außergewöhnlichem Laufabend. An dieser Stelle noch mal ein besonderes Dankeschön an Micha der mich viele Kilometer durch die Strecke „gezogen“ hat, ohne die Begleitung wäre es sehr hart geworden, aber der Abbruch war nie eine Option. Trotz dem wochenlangen Training, Testrennen und so weiter war der Marathon doch eine Grenzerfahrung, aber auch eine Erfahrung wie man die Grenze immer weiter vor sich her schieben kann.

Daniel F.

 

28.05.2017 – AWO Stadtlauf in Hattersheim

Spendenlauf -

Heute haben sich alle unsere LückenLäufer beim AWO Stadtlauf in Hattersheim die Ehre gegeben. Klaudi, Chrissie, Steffi, Daniel, Dirk, Michael und Marc liefen die 10 km Strecke, sowie Pascal, Doreen, Linda und Lars entschieden sich für die 5 km Strecke. Linus startete über 2 km Kids Strecke.

Außerdem trugen wir, dank der super Organisation von Marc, alle unser Neues Laufshirt im LückenLäufer Design. Wir sahen schon echt cool damit aus.

Die Sonne brannte schon sehr heiß, es waren auch 31 Grad gemeldet. Nachdem die 10 km Läufer um 10 Uhr gestartet sind, warteten wir 4 und die restlichen 196 Läufer auf den Startschuss für den 5 km Lauf. Pascal war schon nach einigen hundert Metern nicht mehr zu sehen. Doreen und Linda liefen am Anfang direkt vor mir. Nach 1 km konnte  sich Doreen etwas absetzen und ich lief zusammen mit Linda einen 6,13er Schnitt. Linda war auch noch sehr viel am reden und ich dachte mir, dass sie sicher heute noch Luft nach hinten raus haben könnte. Doreen musste nach ca. 2,5 km eine kurze Gehpause einlegen, da sie noch ihrer Erkältung von letzter Woche Tribut zollen musste. Linda und ich kamen dann an die Wasserstation mit Wasserschlauch und Getränken. Nachdem sich eine Fuhre Wasser über mich ergoss, machte ich gleichzeitig meine Kappe mit Wasser voll und setzte sie mir wieder auf den Kopf. Dann noch einen Becher Wasser geschlürft und einen Becher Wasser für Linda mitgenommen. Diese nutzte aber bei all meiner Ablenkung die Gunst der Sekunde und setzte sich ca. 10 m von mir ab. Als ich nach 3,5 Kilometer merkte, dass ich nicht wirklich zu ihr aufschließen konnte, habe ich das Wasser selbst getrunken. Und als es auch noch bergauf ging war mir fast klar, dass ich Linda heute ziehen lassen muss. Ich kam zwar bergab noch mal ran, aber beim letzten Kilometer machte mir irgendwie die heiße Sonne zu schaffen. Pascal hatte in 25:27 min einen hervorragenden 13. Platz erlaufen und wurde 3. in seiner Altersklasse. Bei Linda zeigte die Uhr 31:01 min an und bedeutete einen beachtlichen 67. Platz, sowie Platz 3 in ihrer AK. Doreen lief bei 32:57 min durch das Ziel und wurde 89. und 3. in ihrer AK. Ich lief bei 31:34 min über die Ziellinie, belegte Platz 74 und Platz 7 in meiner AK. Nachdem wir uns ein wenig erholt hatten, warteten wir gemeinsam mit Wasserbechern bewaffnet, auf die 10 km LückenLäufer im Zielbereich.

Linus, unser jüngster Starter, schaffte die 2 Kilometer in unter 10 Minuten und wurde somit 4. in seiner Altersklasse. Herzlichen Glückwunsch. 

Als dann alle wieder gut und vor allem Gesund und munter ihr Rennen beendet hatten, haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und getrunken, noch etwas geschwätzt und uns dann auf den Heimweg gemacht.

Lars R.

 

25.05.2017 - Kreisstadtlauf Hofheim/Höchst

Jedes Jahr an Vatertag -

starten wir beim alljährlichen Kreisstadtlauf von Hofheim nach Höchst. Der komplette Erlös geht an die Leberecht Stiftung für behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche und ihre Eltern. Da läuft man doch gerne mit und tut auch noch etwas Gutes. Der zweite schöne Aspekt ist, dass man auch mal die Möglichkeit hat ein kleines Stück durch den, sonst nicht zugänglichen, Industriepark Höchst zu laufen.

Aber jetzt zum eigentlichen Lauf. Wie auch letzten Jahr sind Daniel, Michl und ich über die 10k Distanz gestartet.  Raphael, Arbeitskollege von Michl und evtl. baldiger LückenLäufer, war ebenfalls am Start. Die Bedingungen waren super. Tolles Wetter, tolle Atmosphäre und einfach nette Leute. Wir wollten alle unsere Zeit vom Regionalparklauf toppen und so sind wir auch mit vollem Elan gestartet. Michl wollte es besonders stark angehen und mit Raphael lossprinten, was er aber wohl nach knapp 2-3 Kilometern schon bereute. Daniel und ich sind gerade den ersten Kilometer (bergauf) etwas ruhiger angegangen und danach schneller geworden. Bis Kilometer 4 sind wir noch zusammen gelaufen, danach habe ich mich allerdings von ihm verabschiedet und das Tempo noch etwas erhöht. Nach 7 Kilometern und dem nächsten leichten Anstieg, sah ich völlig unerwartet, Michl vor mir. Da dachte ich mir schon, dass etwas nicht in Ordnung ist. Obwohl ich eigentlich schon am Limit lief, hat mir die Aussicht auf Michl noch auflaufen zu können, zusätzlich Energie verliehen. Nach 8,5 Kilometern war es dann soweit und ich hatte zu ihm aufgeschlossen. Er hatte mich schon erwartet. Zu schnell angegangen und die Wade machten Probleme. Das ist natürlich sch… ! Als er dann auch nicht mehr mit mir mitziehen konnte, wusste ich das es Ernst ist. Also lief ich wie geplant und gehofft unter 45 Minuten ins Ziel ein. Es war wie immer eine phantastische Stimmung am Main und beim Zieleinlauf. Knapp 50 Sekunden nach mir schleppte sich auch Michl ins Ziel. Raphael bei dem es anscheinend auch nicht „so gut“ lief ist nach ungefähr 41 Minuten auf den Schloßplatz eingelaufen. Daniel schaffte nach herausragenden 45:54 Minuten seine persönliche Bestzeit. Herzlichen Glückwunsch!

Am Ende waren doch alle recht zufrieden. Am Ziel erwarteten uns viele LückenLäufer, die eine Radtour zum Zieleinlauf gemacht haben uns tatkräftig anfeuerten. Beim gemütlichen zusammen sitzen, gab es noch leckeren Kaffee und Kuchen, bzw. Wurst und Bier.

Marc B.

 

14.05.2017 - wumboR-Lauf Rödermark

Rund ums Badehaus –

so ist das Motto beim 11. wumboR-Lauf rund um Rödermark. Ein schön organisierter Volkslauf mit Strecken von 1 km bis zum Halbmarathon. In der Ausschreibung stand, dass die Strecke ein leichtes Profil hat. Dies kann ich leider nicht bestätigen. Nach km 2 und 12 kommt ein fast Kilometer lang Anstieg, der es ganz schön in sich hatte.

Das Wetter war einfach super zum Laufen. Schon morgens um kurz vor zehn waren es angenehme 17 Grad. In der Sonne war es schon fast zu warm. Erstmals haben wir auch unsere neuen Laufshirts von artiva getragen, auf die wir auch direkt angesprochen wurden. Vom Start weg, lief es für Michl, Marc und Daniel eigentlich recht rund. Marc hat seinen ehem. Arbeitskollegen Dirk die ersten beiden Kilometer begleitet, bevor er zu den anderen beiden aufgeschlossen ist. Danach liefen die nächsten zehn Kilometer recht zügig, obwohl Daniel dabei etwas Tempo rausgenommen hat. Kurz vor Kilometer zwölf warteten Linda und Lars, die uns, mit dem Fotoapparat bewaffnet, tatkräftig anfeuerten.

Dann fing der Spaß allerdings erst an. Es kam erneut die lange Steigung und diese wollte gefühlt gar nicht mehr enden. Michl hat dies nicht wirklich beeindruckt und er überholte recht entspannt zwei Läufer. Marc hingegen ließ Federn. Er versuchte sich zwar im nächsten Kilometer wieder ran zu kämpfen, allerdings war es eher so als hätte man ihm einen Stecker gezogen und er wurde kontinuierlich langsamer. Nach ca. 16 Kilometern hatte Daniel ihn dann auch erreicht und ist an ihm vorbei gezogen. Bei der Getränkestation (ca. KM 18) machte Marc eine Verschnaufpause, bei der ihm direkt ein Glas Bier angeboten wurde. Nach diesem Isotonischen Getränk setzte er sich bis Kilometer 20 wieder in Bewegung und wartete dort auf seinen ehemaligen Arbeitskollegen. Dirk kam kurze Zeit später etwas Erschöpft in Sichtweite und staunte nicht schlecht noch für den letzten Kilometer „motivierend“ begleitet zu werden. Die Flüche und Beschimpfungen möchte ich hier allerdings nicht erwähnen … J Am Ziel warteten Linda, Lars, Michl und Daniel auf die beiden, was den Zieleinlauf nochmal zu beflügeln schien.

Am Ende waren doch alle recht zufrieden und nach einer erfrischenden Dusche im Badehausa, gab es noch leckeren Kaffee und Kuchen, bzw. Wurst und Bier.

Marc B.

23.04.2017 - Regionalparklauf

 

Da kommt man aus dem Skiurlaub, denkt an die Marathonvorbereitung und viele lange Läufe und plötzlich erklären dir die Laufkollegen, sie wollen einen schnellen Wettkampfzehner laufen. Also habe auch ich mir einen Ruck gegeben. Meine Achillessehnenbeschwerden sollten dies wohl mitmachen.

Zusätzlich überzeugte ich noch Raphael, meinen Kollegen, ebenfalls mitzulaufen.

Gesagt, getan, trafen wir uns am 23.4.17 in Flörsheim zum Regionalparklauf, einem Lauf zu Gunsten der Main-Taunus-Stiftung. Für Ende April erwarteten uns anfangs doch noch sehr frostige Temperaturen, allerdings waren die Muskeln nach einem kurzen Einlaufen doch etwas warm und auch fehlende Sicherheitsnadeln konnten die Startnummernbefestigung nicht verhindern.

Nach einer kurzen Rede des alten und auch neuen Landrats erfolgte der Startschuss und wir setzten uns mit ca. 150 Läufern in Bewegung. Wir wurden noch von den Veranstaltern vor den  kommenden Steigungen gewarnt, waren aber auch gewillt, den 4:30er Schnitt anzugehen. Ich lief vor, Raphael und Marc knapp hinter mir und Daniel wollte ein klein wenig langsamer angehen. Die ersten Steigungen kamen und das übliche Husten zum Lunge säubern erschreckte meine mir unbekannten Mitläufer doch sehr.

Kurz danach kam Raphael von hinten und meinte jetzt könne der Lauf starten. Schnell war er auch einige Meter voraus. Er richtete mir noch Grüße von Marc aus, der gleich auf mich auflaufen wolle. Einen knappen Kilometer später war es soweit. Marc war da. Gemeinsam ging es über das hügelige Terrain zum Wendepunkt. Raphael ca. 200m vor uns und Daniel 200m hinter uns. Also nix passiert?

Erneut ging es bergauf und bergab. Ich spielte etwas meine Bergaufstärke aus, aber Marc schloss im Bergabsprint wie immer auf bzw. ließ mich stehen. Nebenbei überholten wir die zwei führenden Frauen. Die Männerspitze war allerdings weit entfernt.

Raphael lief sein Ding, ich überholte Marc erst wieder bei km 8,5 und Daniel lief mit gleichbleibendem Abstand sein eigenes schnelles Rennen.

Im Ziel waren es dann doch 10,32km und die Zeiten waren daher schwer einzusortieren. Wir waren alle unter den Top 20!!!! Raphael und ich 4. unserer AK, Marc 5. seiner AK und Daniel? Er ist 3. seiner AK geworden.

Glückwunsch zum ersten Podiumsplatz!!!!

Michl H.

 

12.03.2017 Halbmarathon Frankfurt

 

Der Lauf der Ausreden –

Alle haben gequengelt, gejammert und vor allem tief gestapelt: Micha hat schon seit einiger Zeit Achillessehnenprobleme, konnte sich aber bisher noch nicht zu einer Pause durchringen, Marc klagt über sein Gewicht und den ausbaufähigen Trainingsstand und ich hatte auch gerade eine kurze Erkältungspause hinter mir und konnte nicht wirklich kontinuierlich trainieren. Genug Potential also für Ausreden.

So waren wir angereist am Sonntag den 12.03. zum Halbmarathon in Frankfurt mit Start und Ziel in der Commerzbank-Arena. Es konnte aber nur ein guter Lauftag werden, es war nämlich Kaiserwetter in Frankfurt, morgens noch etwas kühl aber im Laufe des Vormittags Temperaturen deutlich über 10 Grad, was will man mehr. Eine Gute Zielzeit vielleicht noch, unter 2 Stunden ist ja bekanntlich Pflicht für jeden etwas ambitionierten Läufer, also war das Ziel 1 für alle. Immer diese Tiefstapelei…

Micha wollte Sightseeinglauf machen und nicht „so richtig“ Gas geben also um 1:45 einlaufen, Marc auch nicht, mein Ziel 2 sollte sich aber schon unter 1:50 einpendeln, die deutliche Verbesserung zum Vorjahr (1:55) sollte es schon sein.

Also anstellen im Pulk, dir Organisation war wie gewohnt super bei der Veranstaltung, trotz das sehr viele Teilnehmer gemeldet waren. Wir hielten noch die üblichen Schwätzchen, grüßten Freunde und Bekannte, dann sollte es aber losgehen. Wenn du im Startblock stehst, dann muss es auch bald losgehen. Unser Block war mit + 10 Minuten gestartet worden, es dauerte gefühlt eine Ewigkeit, aber dann: der Startschuss.

Raus aus dem Stadiongelände in Richtung Flughafenstraße, das Feld war dicht zusammen. Die ersten Kurven liefen wir zusammen durch, dann machten meine Kollegen einer nach dem anderen noch eine kleine Pinkelpause, zum Anfang des Rennens noch probelmlos möglich, ich lief weiter. Micha kam dann wieder auf dem Waldweg in Richtung Büröstadt, das Feld war immer noch sehr dicht zusammen. Erst nach dem Einbiegen zur Bürostadt Niederrad zog es sich etwas auseinander. Micha und ich hatten gutes Tempo, Pace zwischen 4:45 und 5:00 das war ok. Ich hatte auf Zielzeiteinschätzung gestellt, die Uhr zeigte um die 1:45 Ankunftszeit, das war ebenfalls gut im Soll. Doch dann das: auf der Lyoner Straße plötzlich ein Rettungswagen mit Blaulicht und Horn der von einem Polizisten an den Läufern vorbei gelotst werden musste. Wir wären ja zehn Minuten früher angekommen hätten uns die Sanitäter nicht den Weg gekreuzt… :-)

Spaß beiseite, ging alles glimpflich ab, der Wagen bog ein und außer einen kurzen Schlenker war das kein Hindernis. Dann folgte eines der schönsten Teile des Halbmarathons, der Lauf am südlichen Mainufer erst durch Niederrad später sogar ganz hinunter an die Uferpromenade in Sachsenhausen. Das Tempo war weiterhin gut, es schien alles locker aus dem Gelenk zu gehen. Der Fotograf unserer Gruppe, Lars, der leider immer noch nicht ganz fit zum Laufen ist, hatte sich am Eisernen Steg positioniert um ein paar Schnappschüsse von uns zu machen, klappte soweit gut, nur mich hatte er nicht erwischt da ich die falsche Seite gewählt hatte und so langsam war ich ja auch nicht, dass man mich bei Laufen hätte malen können.

Der Fotostop war nun erledigt, Eiserner Steg bedeutete auch Halbzeit und Einlauf in Sachsenhausen, anfangs noch ganz schön, dann folgen aber ein paar kleine fiese Steigungen.

Alles kein Drama, aber nach komplett flachen 10km machte es sich doch bemerkbar. Für mich war es Zeit für einen kleinen Sportdrink um etwas Energie zu tanken, klappte auch einwandfrei, die Beine wollten wieder mehr. Jetzt ging es langsam aber sicher in die Schlussphase, die Mörfelder Landstraße stadtauswärts, dort wo die Ärmsten der Armen Frankfurter in Ihren Prunkvillen hausen, schön am Stadtwald gelegen. Bei einem ausreichenden Lottogewinn würde ich mir hier vielleicht auch mal eine Immobilie gönnen. Dazu müsste ich nun erst einmal spielen. Nun gut, heute ging es um das Laufen. Die Mörfelder zog sich und mündete aber dann im unangenehmeren Teil Strecke, die Isenburger Schneise. Beginnt mit einer lang gezogenen Unterführung, stetig aufwärts, hier heißt es noch mal Zähne zusammen beißen und auf die Tube drücken, wenn noch was drin ist. Es war noch was drin, Micha und ich zogen sogar noch etwas an da sich das Tempo etwas gesenkt hatte.

Die Schneise ist ideal um die Stecke anzupassen mit der Kehrtwende, aber: es ist ungeheuer unangenehm wie ich finde mit Gegenverkehr zu laufen. Man schaut in automatisch in die Gesichter die einem entgegen kommen, das bremst unnötig. Marc war auch wieder in Sicht, er hatte in der zweiten Hälfte auch gut zugelegt und war nicht wirklich weit hinter uns. Von seinem Zuruf „Ich komme gleich“ konnte man erahnen er würde auch noch mal einen kleinen Schlussspurt einlegen.

Die letzten drei Kilometer brachen an, das Stadion war bereits in Sichtweite, wenn man hier noch etwas Power hat dann geht noch was. Bei Micha ging noch etwas mehr als bei mir, er zog nochmals gut an und war langsam aber sicher ein gutes Stück vor mir. Der Zieleinlauf war zum Greifen nahe. Aber zu früh freuen ist nicht, wer die Strecke kennt weiß das. Nach dem Parkplatz folgt die Brücke, die über die B44 geht hinüber zum Stadion, ein kleiner Anstieg, der es noch mal in sich hat. Meine Devise: drauf halten, lieber Gas geben anstatt langsamer zu werden, dann geht es schneller vorbei. Die große Stadionrunde noch, dann sollte es geschafft sein.

Diese zieht sich aber unheimlich, einmal komplett herum, selbst bei Heimspielen der Eintracht kommt einem das nicht so weit vor. Aber die Zielgerade war greifbar, noch schnell abwärts durch die Notausfahrt der Arena und die Uhr war sichtbar. Im Stadion herrschte eine super Stimmung. Nicht nur besonders viele Läufer auch viele Zuschauer, Familien und Unterstützer waren dabei an diesem Tag.

Es war geschafft, Erleichterung machte sich breit. Das alkoholfreie Bier danach war ebenfalls zum Greifen nahe und verdient. Spaß hat es uns allen gemacht, es war ein toller Renntag der sicherlich auch wieder im Kalender steht in 2018!

Daniel F.

             

 

22.01.2017 Staffelmarathon Mörfelden

 

Eisige Temparaturen –

erstmalig haben wir uns beim Staffelmarathon in Mörfelden angemeldet. Gelaufen wurde als Team nacheinander, wie bei einer Staffel so üblich. Jeder hatte die gleiche Strecke vor sich, 10,55 Kilometer um genau zu sein – also insgesamt eine Marathonstrecke.

Gut gelaunt haben wir beim letztjährigen Weihnachtsessen die Staffelreihenfolge ausgelost. Mit Dirk hatten wir sogar einen Ersatzläufer in Hinterhand. Nun ja, es kam wie es kommen musste. Lars, unser Startläufer, hat sich einen Fersensporn zugezogen und wird erst einmal auf unbestimmte Zeit ausfallen. Unser Ersatzläufer Dirk hat sich eine Woche vor Start beim Skifahren die Rippe geprellt und somit ebenfalls ausgefallen. Nun ja, nach mehreren Nachfragen bei Freunden und Kollegen hat sich leider niemand so kurzfristig gefunden mit uns zu starten. Aber wir wären ja keine Langstreckenläufer, wenn wir uns hier nicht zu helfen wüssten … :-) Michl ist gleich zweimal gestartet – zwar nicht nacheinander, wie vielleicht üblich, nein er wollte testen, zwei schnelle Läufe mit Pause zu absolvieren… Intervalltraining mal anders… :-)

Nun aber zum eigentlichen Event. Wir sind morgens um 8 Uhr aus Okriftel bei -6,5 Grad gestartet und kamen um 8:20 Uhr in Mörfelden bei -9 Grad an … eine sehr eiskalte Angelegenheit. Lars ist auch zur Veranstaltung gekommen, um uns vor Ort zu unterstützen und diente als perfekter Sportfotograf!

Nachdem um Punkt 9 Uhr Michl auf die Strecke geschickt wurde, haben wir anderen uns erstmal wieder ins warme Clubhaus zurückgezogen, um uns aufzuwärmen und erst einmal zu frühstücken. Nach unglaublichen 46:37 Minuten kam Michl als 35. in die Wechselzone. Ich durfte danach raus auf die eiskalte Strecke. Es gab eigentlich nur eine unangenehme Passage (von ca 500m) auf der Strecke und die war direkt beim Verlassen bzw kurz vor Einlauf ins Stadion. Es war gefrorener Waldboden, eher ein Trampelpfad und etwas uneben. Allerdings der Rest der Strecke war top zu laufen. Nach zwei Kilometern hat man die Kälte auch gar nicht mehr gespürt, sondern kam sogar leicht ins schwitzen! Da ich meine Laufuhr viel zu spät angemacht habe, war meine angezeigte Zeit eigentlich total für den A… und so habe ich mich versucht an meine Vorderläufer, wenn denn welche da waren, anzulaufen. Nach weiteren 48:57 Minuten kam ich endlich in die Wechselzone und übergab wieder an Michl. Dieser ließ sich nicht lumpen und kam nach starken 48:23 Minuten wieder zurück. Jetzt ging es für Daniel, unseren Schlussläufer, auf die Strecke. Das Feld hatte sich mittlerweile stark verteilt über die Strecke und es war schwer zu unterscheiden wer sich gerade in welcher Runde befindet, auch wenn die Startnummern unterschiedliche Farben hatten… nun denn, auch Daniel kam unter 50 Minuten, um genau zu sein, nach 49:46 Minuten ins Ziel und so erreichten wir eine fantastische Gesamtmarathonzeit von 03:13:42 Stunden und wurden in der Gesamtplatzierung 33. von 118 Staffelteams.

Es war ein tolles Event, das super organisiert war. Außerdem eine klasse Teamleistung mit einem saustarken Michl, der zweimal Bestzeit in unserem Team gelaufen ist. Danke auch an Lars für die Unterstützung und die tollen Fotos.

Marc B.